Gartenwirtschaft rentiert nicht

Wirtschaft ohne Bedienung Ausgabe vom 24. Juli 2015

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Wie Jack E. Griss in der Zeitung vom 24. Juli zutreffend festhält, wird in der Gartenwirtschaft der Prestegg nicht gewirtet. Grund dafür ist die fehlende Wirtschaftlichkeit der Gartenwirtschaft.

Die Prestegg verfügt über eine sehr schöne Gartenwirtschaft, welche mit dem Restaurant vermietet ist. Der Betrieb dieser Gartenwirtschaft verursacht einen sehr grossen Aufwand, weil sie über kein eigenes Ausschankoffice verfügt. Um den mit dem Betrieb der Gartenwirtschaft verbundenen Personal- und Sachaufwand zu decken, müsste die Gartenwirtschaft dauernd sehr gut besucht sein, was in der Vergangenheit – trotz der Vorzüge der Wirtschaft – nicht der Fall war. Ein Defizitgeschäft kann sich aber kein Betreiber einer solchen Wirtschaft leisten. Auf Wunsch rechne ich es mit Jack E. Griss gerne einmal durch.

Dazu kommt, dass die Prestegg umgenutzt werden soll, weshalb grössere Investitionen in das Restaurant nicht gerechtfertigt sind. Leider werden die Bestrebungen für eine Umnutzung dadurch gebremst, dass die nötigen finanziellen Mittel nicht zur Verfügung stehen. Gerne bauen wir bei der Beschaffung dieser Mittel auch auf die Unterstützung von Jack E. Griss.

Die Museumsgesellschaft ist gerne bereit, einen Businessplan von Jack E. Griss für den Betrieb der Gartenwirtschaft zu prüfen. Eine Rendite ist nicht erforderlich. Es genügt, wenn die Kosten gedeckt sind. Dann kann die Gartenwirtschaft sofort wieder in Betrieb genommen werden.

Stets offen ist aber für alle der Museumsgarten. Leider wissen aber verschiedene Besucherinnen und Besucher unseres Gartens nicht, wie man sich benimmt. Abfälle werden neben dem Abfallkübel deponiert und zahlreiche Hunde verrichten auf dem Eigentum der Museumsgesellschaft ihr Geschäft.

Schon jetzt danke ich Jack E. Griss für seine Beiträge für die Lösung dieser Probleme, damit auch das Prestegg-Areal weiter aufgewertet werden kann.

Werner Ritter-Sonderegger Hinterforst