FUSSBALL: Von Derbygegnern zu Partnern

Die Frauenfussballteams von Staad und St. Gallen gehen in der nächsten Saison gemeinsam auf Torejagd. Dies, weil der FC Staad in die NLB abgestiegen ist und die Ostschweizer Clubs mittel- bis langfristig in die höchste Spielklasse zurückkehren wollen.

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Die Spielerinnen des FC Staad (blau) und des FC St. Gallen bilden bald gemeinsam eine Mannschaft. (Bild: pd)

Die Spielerinnen des FC Staad (blau) und des FC St. Gallen bilden bald gemeinsam eine Mannschaft. (Bild: pd)

Die Zusammenarbeit gaben die beiden Vereine gestern Mittwoch, 21. Juni, in einer Medienmitteilung bekannt.

Als FC St. Gallen-Staad wird der Aufstieg angestrebt

Der Zusammenschluss der Frauenteams betrifft die erste Mannschaft sowie die U19- und U17-Teams. Das neue Spitzenteam wird unter dem Namen FC St Gallen-Staad spielen.

«Die vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit der beiden Clubs erfolgte aufgrund des Abstiegs des FC Staad aus der höchsten Frauenliga. Es ist das Ziel, dass in der nur mehr acht Clubs umfassenden Nationalliga A kurz- bis mittelfristig wieder ein Top-Team aus der Ostschweiz spielt. Dies ist nach Meinung aller Experten nur möglich, wenn die besten Spielerinnen und ­Talente der Region vereint sind, zusammen trainieren und gemeinsam den Aufstieg anpeilen», heisst es in der Mitteilung.

Trainerstaff wird zusammengestellt

Der Schweizerische Fussballverband wurde diesbezüglich vor ­einigen Tagen kontaktiert. Die Spielerinnen beider Clubs wurden am Dienstagabend über die Zusammenarbeit und die sportlichen Pläne informiert.

Das gemeinsame Training der beiden Vereine beginnt Mitte Juli, der Trainerstaff wird in den nächsten Tagen zusammengestellt. (rez, pd)