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Standesgemässer Erfolg

Das Spiel zwischen dem Spitzenreiter FC Widnau und dem Fixabsteiger FC Diepoldsau endete nach langer beherzter Gegenwehr der Gäste letztlich doch mit einem standesgemässen 6:0 (2:0).
Gerhard Huber
Daniel Lüchinger liess als Innenverteidiger nichts anbrennen, Dejan Jevtic und Co. waren in der Offensive chancenlos. (Bild: Ulrike Huber)

Daniel Lüchinger liess als Innenverteidiger nichts anbrennen, Dejan Jevtic und Co. waren in der Offensive chancenlos. (Bild: Ulrike Huber)

Das Derby der direkten Ortsnachbarn Widnau und Diepolds­au ist immer ein besonderes Spiel. Wie vor eineinhalb Jahren, als die Drittligisten den grossen Bruder aus Widnau nach Verlängerung und Elferschiessen aus dem Pokal warfen. Oder vergangenen Herbst, als die Rheininsler bei der 4:5-Niederlage ihr bestes Spiel der Saison zeigten. Auch diesmal zeigten die Diepoldsauer, dass sie sich nicht so einfach dem Tabellenführer ergeben würden. So viel gelaufen wie in den ersten siebzig Spielminuten sind die Diepoldsau-Kicker in den letzten beiden Spielen zusammen nicht. Kompliment für den Einsatz und die Kampfkraft, die sie bis zum 3:0 nach einer Stunde Spielzeit zeigten. Doch dann wurden sie durch die gut spielenden Widnauer mit weiteren drei Toren innerhalb von zehn Minuten deutlich in die Schranken gewiesen.

Eine sehr klare Angelegenheit

Insgesamt war es aber doch eine sehr klare Angelegenheit. Widnaus Goalie Philipp Hammer musste kein einziges Mal eingreifen, während seine Kollegen von der Offensivabteilung beinahe im Minutentakt vor Gegenüber Florin Wetter auftauchten. Der junge Diepoldsauer Tormann war trotz der sechs Gegentore der Beste seiner Mannschaft und hielt, was zu halten war. Das 1:0 für Widnau erzielte Noah Thönig nach einem Eckball von Lamorte. Im Stil eines kraftvollen Topstürmers übersprang er alle Ge­genspieler und köpfte mit Wucht ein. Es war auch das erste Tor von Thönig für den FC Widnau. Der Youngster war bester Mann der Gastgeber, zeigte sich in geradezu funkensprühender Spiellaune und war auch für die schönste Szene verantwortlich, als er eine Flanke direkt übernahm und die Kugel aus etwa zwanzig Metern unter die Querlatte knallte.

Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht

Auch das zweite Tor noch vor der Halbzeitpause resultierte aus einem Eckball. Die Rheinauen-Tschutter brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone, und aus dem entstehenden Gewühl heraus gelang es Marc Gröber, den Ball hinter die Torlinie zu stochern. Dann dauerte es bis zur 69., als Daniel Lässer Goalie Wetter im zweiten Anlauf zum 3:0 überwinden konnte. Davor hatte Wetter innerhalb von vier Minuten ebenso viele Grosschancen des Sonderegger-Teams mit teils fantastischen Reflexen zunichte gemacht und brachte Dauertorschütze Jasmin Abdoski, der an diesem Tag leer ausging, an den Rand der Verzweiflung.

Auch das 4:0 nur wenig später gehörte Daniel Lässer, der sich in eleganter Art und Weise in Bedrängnis den Ball auf den richtigen Fuss legte und aus zwanzig Metern Entfernung platziert einschoss. Dann war es wieder ein Eckball der Widnauer, der an Freund und Feind vorbeiflog. Ausser am eingewechselten Innenverteidigertalent Sahin Kaya, der die Chance auf sein erstes Tor in der zweiten Liga sofort zum 5:0 nutzte.

Die Diepoldsauer ergaben sich jetzt endgültig ihrem Schicksal und liessen Daniele Lamorte an der Strafraumgrenze entlangspazieren, bis dieser die optimale Schussposition gefunden hatte und das runde Leder millimetergenau am rechten Innenpfosten vorbei zum Endstand von 6:0 im Torgehäuse unterbrachte.

2. Liga – Gruppe 1

Widnau – Diepoldsau-Schmitter 6:0 (2:0)

Aegeten – 750 Zuschauer – SR: A. Aletta.

Tore: 17. Noah Thönig 1:0, 36. Gröber 2:0, 69. Lässer 3:0, 73. Lässer 4:0, 79. Kaya 5:0, 81. Lamorte 6:0.

FC Widnau: Hammer; Faleschini, Lüchinger (72. Kaya), Lukic, Giovetti; Lässer (76. Sonderegger), Liechti, Lamorte; Noah Thönig, Abdoski, Gröber (70. Samuel Thönig).

FC Diepoldau: Wetter; Rankovic, Jovicic, Besserer, Salvatore Di Lorenzo; Durot, Ju­sefi (44. Kuster), Dietsche (72. Gianluca Di Lorenzo), Jevtic, Blum (62. Aloi); Krstic.

Gelb: 46. Salvatore Di Lorenzo, 61. Blum.

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