FUSSBALL: Staad gibt sich auch nach dem Abstieg nicht auf

Im vierten Spiel der Auf-/Abstiegsrunde unterliegt Staad GC auswärts mit 0:2 (0:1).

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Spiel eins nachdem der Abstieg besiegelt war, exakt am achten Jahrestag nach dem Aufstieg in die Nationalliga A. Daher war es keine einfache Aufgabe für Staad-Trainer Martin Hirt, die Spannung hochzuhalten.

Die Grasshoppers übernahmen sofort das Zepter, mit einem Sieg würden sie den Ligaerhalt definitiv schaffen. Caroline Müller, Aktivposten im Sturmzen­trum der Hoppers, brachte die Staader Defensive ein ums andere Mal in Verlegenheit.

GC-Führung nach sieben Minuten

Sie war es dann auch, die ihre Farben nach sieben Minuten in Führung schoss. Auch danach fanden die Seemädchen kaum eine Lösung gegen das spielfreudige Heimteam. Daniela Hutter im Staader Kasten war es dank tollen Paraden zu verdanken, dass es nach wie vor 0:1 stand und auch mit diesem Spielstand zum Pausentee ging.

Nach der Pause Sack zugemacht

Nach Wiederbeginn wollte GC den Sack möglichst rasch zumachen. Diesmal dauerte es acht Minuten, bis gejubelt werden konnte. Ein Fehler in der Defensive nutzte Carina Roscic eiskalt aus. Somit war das Spiel entschieden.

Die Zürcherinnen spielten abgeklärt

Die Ostschweizerinnen fanden nun ein wenig besser in die Partie, GC schaltete jedoch auch einen Gang runter. Der eine oder andere Abschluss in Richtung GC-Tor konnte nun zwar notiert werden, richtig gefährlich wurde es jedoch nicht. Es stellte sich gar die Frage, weshalb die Zürcherinnen überhaupt den Gang in die Abstiegsrunde antreten mussten. Da es nicht zum ersten Mal der Fall war, hatte GC auch schon einiges mehr an Erfahrung diesbezüglich.

Das letzte Spiel findet am Pfingstwochenende statt. Dann empfangen die Staaderinnen den SC Derendingen Solothurn. Spielbeginn am Samstag, 3. Juni, ist um 20 Uhr.

Nationalliga A

Grasshoppers – Staad 2:0 (1:0)

GC-Campus, Niederhasli – 135 Zuschauer – SR: Lutz.

Tore: 7. Müller 1:0, 53. Roscic 2:0.

Staad: Hutter; Oberdorfer (66. Brecht), Böni, Hendrix, Alina Thoma (73. Schärer); Rebekka Thoma, Trzaskowski, Peter, Stilz; Sallmann (59. Andrade), Haavik.

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