FUSSBALL: Rüthner Heimniederlage gegen den Aufsteiger

Nichts Neues: Gegen das schwächer eingestufte Triesenberg verliert Rüthi 0:2 (0:0).

Drucken
Teilen

Rüthis Trainer Anto Thomas quittierte den Abpfiff des ersten Ligaspiels dieser Saison mit resignierten Gesten und verhaltenem Kopfschütteln. Kein Wunder, hatten seine Spieler doch gerade über 90 Minuten hinweg eine nur durchschnittliche Leistung mit Totalversagen vor dem gegnerischen Tor gezeigt.

Kämpferisch und spielerisch waren die Teams ebenbürtig und boten den spärlich erschiene­- nen Zuschauern einen Match auf durchschnittlichem Niveau.

Chancen von guten Torhütern zunichte gemacht

Während sich der Aufsteiger engagiert und mit frechem Spiel nach vorne zeigte, hielt Rüthi lange routiniert und abgeklärt dagegen. Erst nach einer halben Stunde nahm die Partie Fahrt auf, zumindest wurde versucht, auch Torschüsse abzugeben. Doch sowohl Gäste als auch Gastgeber hatten ihr Visier zunächst falsch eingestellt, und so landete mancher Versuch im Ballfänger oder in der benachbarten Wiese. Die besten Rüthner Chancen durch einen schönen Drehschuss von Allgäuer und einen Kopfball von Sanseverino mit Nachschuss von Zäch wur- den vom Triesenberger Goalie Tschaikner zunichte gemacht.

Hälfte zwei war gekennzeichnet durch die Rat- und Harmlosigkeit der Rüthner Offensive. Der Match hätte noch weitere 90 Minuten dauern können, Rüthi hätte vermutlich kein Tor gemacht. Wobei auch die Bälle aus dem Mittelfeld fehlten, da Zäch, Städler, Schneider und Co. aufgrund der gut gestaffelten Defensive der Gäste keine Anspielstationen fanden.

Rüthi in der Offensive rat- und harmlos

Triesenberg hingegen nutzte seine Chancen effizient. So kurz nach Wiederbeginn, als Mathias Barandun bei einem Querpass von der verlängerten Torlinie goldrichtig und ungedeckt in der Strafraummitte lauerte und den Ball halbhoch einschoss. Oder bei einem klassischen Konter nach einer Stunde Spielzeit. Unmit­telbar zuvor hatte Rüthis Marc Schneider das Spielgerät an die Unterkante der Triesenberger Querlatte gehämmert. Derselbe Schneider verlor beim Gegenangriff das Laufduell gegen Hanselmann, der unwiderstehlich auf und davon zog und den Endstand fixierte. (gh)

3. Liga, Gruppe 2

Rüthi – Triesenberg 0:2 (0:0)

Rheinblick – 80 Zuschauer – SR: Büsch.

Tore: 52. Barandun 0:1, 60. Hanselmann 0:2.

Rüthi: Keller; Sonderegger, Sala, Tomas, Hamburger; Saiti, Zäch, Städler, Schneider; Allgäuer, Sanseverino. Eingewechselt: Büchel, Seljmani, Sönmez.

Triesenberg: Tschaikner; N. Sprenger, Sven Beck, Foser, P. Sprenger; Hanselmann, Sebastian Beck, Lipovac, Barandun; J. Sprenger, Zoric. Eingewechselt: Hilbe, Schädler, Konrad, Tscherfinger.

Gelbe Karten: 29. Hamburger, 70. Sala (beide Foul).