FUSSBALL: Drei Profis besuchten das Juniorencamp

In dieser Woche führt der FC Au-Berneck zum zehnten Mal sein Juniorencamp durch. Am Mittwochmorgen besuchten drei Profis das Camp: Die Vaduzer Philipp Muntwiler, Diego Ciccone und Nils von Niederhäusern beantworteten Fragen und gaben Autogramme.

Remo Zollinger
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Blindtext Blindtext Blind Blind Blindtext Blindtext Blind (Bilder: Remo Zollinger)

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Remo Zollinger

«Darf ich einmal gegen dich einen Penalty schiessen?» «Wie viel mal kannst du den Ball mit dem Kopf jonglieren?» «Welches ist das grösste Stadion, in dem du je gespielt hast?»

Zuerst waren die Kids ein wenig zurückhaltend, danach wagten sie sich und wollten von den Profis allerhand beantwortet haben. Dies auch, weil Muntwiler, Ciccone und Von Niederhäusern sich locker zeigten und immer wieder zu einem kleinen Spässchen aufgelegt waren.

Ab 30 Jahren geht’s nicht mehr aufwärts

Besonders der langjährige St. Gallen-Spieler Philipp Muntwiler zeigte, dass er nicht auf den Mund gefallen ist. «Gegen den FCSG spielen wir leider nicht mehr», sagte er, als er nach seinem Lieblingsgegner gefragt wurde. Eine andere Frage betraf sein Alter: «Ich bin leider schon 30 – mein Fussballerleben neigt sich dem Ende zu. Im Gegensatz zu eurem.» Mit 30 sei alles nicht mehr so einfach, sagte «Munti», der sich im letzten Training eine kleine Verletzung zugezogen hat. Er verzichtete deshalb darauf, vor den Junioren Tricks zu zeigen.

Dies war dafür Diego Ciccone (auch er ist schon 30 und spielte früher bei St. Gallen) vergönnt. Er warnte die Kinder: «Lacht mich bitte nicht aus, wenn ich nur drei, vier Mal mit dem Kopf jonglieren kann» – und schaffte es dann auf immerhin 24 Kopfbälle, ohne dass der Ball den Boden berührt hat.

Einer der drei Vaduz-Profis war deutlich jünger als die anderen beiden: Nils von Niederhäusern, der auf diese Saison hin zum FCV wechselte. «Ich bin erst 21, bin also näher bei euch als bei diesen Senioren», scherzte er vor einer Gruppe Kids, auf das Alter seiner Kollegen ansprechend.

Das Juniorencamp ist mit 117 Teilnehmern ausgebucht

Danach ging’s für die drei an den Tisch, um Autogramme zu schreiben – auf Bälle, Trinkflaschen, Fussballschuhe und Autogrammkarten. «Was für ein Stress», sagte ein Auer Trainer. 117 Kinder wollten Autogramme von den Vaduzern. Mit so vielen Anmeldungen ist das 10. Juniorencamp des FC Au-Berneck ausgebucht. Vom ganzen Rheintal kommen Junioren auf die Degern, um dort von den 40 Trainern und Betreuern zu profitieren, zu trainieren und Spass zu haben. Das Modell hat sich bewährt.