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FUSSBALL: Die Torflaute steckt im Kopf

Dem FC Au-Berneck sind in der Rückrunde in drei Spielen erst zwei Tore ­gelungen. Im Herbst erzielte Au-Berneck pro Spiel noch 3,3 Tore – ein riesiger Unterschied.
Au-Berneck-Coach Andreas Lüchinger steht die Anspannung nach dem verlorenen Derby gegen den FC Widnau ins Gesicht geschrieben. (Bild: Ulrike Huber)

Au-Berneck-Coach Andreas Lüchinger steht die Anspannung nach dem verlorenen Derby gegen den FC Widnau ins Gesicht geschrieben. (Bild: Ulrike Huber)

Woran liegt das? Nur am Abgang von Topskorer Volkan Akyildiz oder auch an anderen Gründen? Eine Spurensuche mit Trainer Andreas Lüchinger.

Was ist bloss mit Au-Berneck los? Dies fragen sich derzeit viele Rheintaler Fussballfans, blieben doch die Schützlinge von Trainer Andreas Lüchinger in diesem Frühjahr noch ohne Punkte, verloren alle drei Spiele. Und, völlig untypisch: Sie haben dabei erst zwei Tore erzielt. Im Herbst sah dies mit 36 Toren aus elf Spielen und einem Durchschnitt von 3,3 Toren pro Spiel noch ganz anders aus.

«Wir waren doch die bessere Mannschaft»

Nach dem mit 0:1 verlorenen Match auf eigenem Platz gegen einen FC Widnau, der schlicht effizienter war, macht Trainer Andreas Lüchinger aber keinen ratlosen Eindruck. Er versucht, es mit Humor zu nehmen, «auch wenn das ein Spiel war, bei dem einem vor Ärger und Aufregung die Haare ausgehen könnten. Wir waren doch die bessere Mannschaft. Wenn meine Jungs die erste Chance verwertet hätten, wäre dies vielleicht ein deutlicher Sieg geworden.»

Lüchinger ist sich sicher, dass es nicht am Spielsystem oder am Weggang von Toptorjäger Volkan Alkyildiz im Winter liegt, dass seine Männer den gegnerischen Kasten nicht mehr treffen. «Die Chancen sind vorhanden. Gegen Buchs hätten wir vor der Pause schon mit vier Toren vorne liegen müssen», sagt der Trainer. Aber wenn man alleine auf den Torhüter zulaufen könne und nicht verwerte, oder wenn ein Ball in aussichtsreicher Position noch drei-, viermal zwischen den Stürmern hin- und hergeschoben werde, bis die Chance vorbei ist, «dann liegt es nicht am System, sondern es ist reine Kopfsache.»

Tatsächlich macht es auf die Zuschauer den Eindruck, dass den Offensivkräften von der Degern derzeit das Selbstvertrauen fehlt. Dass sie vor dem gegnerischen Kasten zu lange zögern, nachdenken und die falschen Entscheidungen treffen.

Auer müssen treffen, wollen sie in die Cup-Hauptrunde

Lüchinger sagt dazu: «Wir trainieren häufig Abschlüsse, aber das Hauptproblem liegt im Kopf. Das kann man nicht trainieren. Aber man kann positiv zureden.» Bis der Knoten platze und es wieder klappe. Für Au-Berneck gilt es nun, sich für das Spiel vom Freitag bei Rapperswil-Jona II vorzubereiten, um dort Selbstvertrauen für kommende Aufgaben zu tanken.

Denn am Dienstag darauf folgt ein entscheidendes Spiel: Der Cup-Halbfinal in Arbon. «Wenn wir den gewinnen, sind wir in der Hauptrunde», weiss Lüchinger. Es muss mit dem Toreschiessen also bald wieder klappen.

Gerhard Huber

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