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FUSSBALL: Derby ohne Pepp

Trotz fünf Toren war es ein schwaches Derby auf der Rheinau in St. Margrethen, das die Hausherren gegen ein desolates Diepoldsau verdient 4:1 gewinnen konnten.
Gerhard Huber
Ahmet Cetinkaya (rechts), im Duell mit Samir Karahasanovic, war der beste Diepoldsauer. (Bild: Ulrike Huber)

Ahmet Cetinkaya (rechts), im Duell mit Samir Karahasanovic, war der beste Diepoldsauer. (Bild: Ulrike Huber)

Gerhard Huber

Ein seltsames Derby lieferten sich der FC St. Margrethen und der FC Diepoldsau. Keine Emotionen, kein Kampf, kein Tempo, ein laues Spiel und dennoch fünf Tore. Während die Heldsberger äusserst effizient und routiniert das Spiel machten, rannten sich die Rheininsler beinahe die Lunge aus dem Leib, konnten aber fussballerisch wenig bis nichts bieten.

Beinah auf erschreckend schlechtem Niveau präsentierten sich die ersten 25 Minuten: Fehlpässe zuhauf, bei beiden Teams kein Spielplan erkennbar und gerade bei den Gästen machten sich gravierende technische Mängel bemerkbar. Kaum ein Ball, der sauber gestoppt oder im Zweikampf behauptet werden konnte. So fiel denn das 1:0 nach knapp einer halben Stunde für St. Margrethen aus dem spielerischen Nirwana heraus. Bis auf einen Angriff von Rijad Abazi, der von Diepoldsau-Goalie Stefan Eggenberger gebodigt werden konnte, war bis dahin nichts passiert. Torschütze war Norbert Frrokaj, der ein weiteres Mal seine frappanten Qualitäten als Freistossschütze bewies und den Ball aus gut zwanzig Metern flach rechts an der Mauer vorbei ins untere Eck legte.

Von da an nahm die Partie etwas Fahrt auf, war aber weiterhin alles andere als ein fussballerischer Leckerbissen, sondern eher auf Drittliganiveau angesiedelt. Das einzig Gute waren die vielen Tore. So das 2:0 der Heldsberger kurz vor der Pause, als Burak Eris einen ansatzlosen Hammerschuss ausserhalb des Strafraums abfeuerte, der von Eggenberger mit toller Parade gerade noch erreicht und nach oben abgelenkt werden konnte. Pech für den FCD, dass sich der Ball aber doch noch ins Tor absenkte.

Den Ehrentreffer für die tapfer kämpfenden Rheininsler nach einer Stunde Spielzeit erzielte Innenverteidiger Fabian Besserer, der einen Eckball zunächst mit dem Kopf zu verwandeln suchte und dann den Abpraller von Goalie Staudacher mit einem vehementen Schuss verwertete. Nachdem Eggenberger dann mit dem Fuss mirakulös einen Flachschuss von Shoshi entschärft hatte, war es in Mi- nute 77 Eris Burak, der mit einem Pass in die Schnittstelle der gegnerischen Verteidigung den jungen Stefano D’ Amico auf den Weg schickte, der Eggenberger zur 3:1-Führung bezwingen konnte.

Sahnehäubchen kurz vor Schluss

Das Sahnehäubchen für den FC St. Margrethen gab es vier Minuten vor Schluss. Der Rheininsler Verteidiger Di Lorenzo setzte sich zwar bei einem Kopfballduell im eigenen Strafraum gegen D’ Amico durch, verlor aber die Orientierung und schupfte den Ball direkt zu Hamza Can, der von der Strafraumgrenze mit einem straffen, herzhaften Schuss zum 4:1- Schlussstand traf.

2. Liga, Gruppe 1

St. Margrethen – Diepoldsau 4:1 (2:0)

Rheinau – 100 Zuschauer – SR: Ponjevic.

Tore: 25. Frrokaj 1:0, 45. Eris 2:0, 61. Besserer 2:1, 72. D?Amico 3:1, 86. Can 4:1.

St. Margrethen: Staudacher; K. Hajrullahu, Frrokaj, Karahasanovic, Sinani; D’ Amico, Zivic (75. Can), Eris, L. Hajrullahu; Abazi, Shoshi (80. Kacarevic).

Diepoldsau: Eggenberger; Durot, Zellweger, Besserer, Di Lorenzo; Thönig, Cetinkaya (75. L. Kuster), Jevtic, Blum (70. Bucheli); Karatay, Y. Kuster (84. Bellante).

Gelbe Karte: Cetinkaya.

Gelb-Rot: Sinani (89.).

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