FUSSBALL: Der Ball rollt schon wieder

Für viele Rheintaler Fanionteams war in dieser Woche Trainingsauftakt, Widnau spielte im Test gegen Profis. Die Vorbereitung im Sommer ist kürzer als die im Winter, schon in fünf Wochen geht’s mit dem Cup los.

Remo Zollinger
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Der Ball rollt schon wieder

Der Ball rollt schon wieder

Remo Zollinger

Der Ball rollt wieder über die Fussballplätze. Zwischen Turnieren und Ferien versuchen die Mannschaften, sich bestmöglich auf die neue Saison vorzubereiten. Als Abschluss der Vorbereitung gibt’s wie in jedem Jahr die erste Cuprunde, sie geht am 12. und 13. August über die Bühne.

Drei Rheintaler Teams reisen zu Viertligisten ins Bündnerland: Widnau spielt bei Lumnezia, St. Margrethen beim CB Surses und Diepoldsau bei Trun/Rabius. Ins Oberland geht’s für Altstätten (Bad Ragaz), Montlingen (Grabs) und Rüthi (Sevelen); Au-Berneck tritt im Glarnerland bei Netstal an, Rebstein reist an den Obersee zum FC Wagen. Die drei 2016/17 am schlechtesten klassierten Rheintaler Teams spielen zu Hause: Rheineck gegen Stein- ach, Staad gegen Rickenbach und Heiden gegen Sirnach.

Keine Viertliga-Derbies für den FC Staad

Staad und Heiden spielen 2017/18 in der 4. Liga, treffen aber nicht aufeinander. Heiden, mit dem neuen Trainer Emilio Knecht, wurde in Gruppe 4 eingeteilt und trifft dort auf sechs Zweitmannschaften aus dem Rheintal: Altstätten, Au-Berneck, Rebstein, Rheineck, Widnau und Montlingen. Beim FCM dürfte die Gruppeneinteilung mit Freude zur Kenntnis genommen worden sein, war die zweite Mannschaft vom Kolbenstein in der letzten Saison doch als einziges Rheintaler Reserveteam in die Gruppe der Liechtensteiner und Oberländer eingeteilt worden.

Weniger Freude dürfte die Einteilung beim FC Staad ausgelöst haben: Er spielt in der Gruppe 5 und trifft dort nur auf Mannschaften aus dem Raum Bodensee und Stadt St. Gallen. Das einzige Rheintaler Team, auf das Staad trifft, ist das Rebsteiner «Drüü», das aus der fünften Liga aufgestiegen ist. Ein richtiges Derby hat Staad nicht: Rheineck, Rorschach-Goldach und Heiden spielen in anderen Gruppen. Die Seebuben treffen – neben Rebstein – auf Amriswil, Brühl, Fortuna SG, Herisau, Jedinstvo SG, Münsterlingen, Romanshorn, Steinach und Wittenbach.

80 Minuten lang gut mitgehalten

Vor 400 Zuschauern traf der FC Widnau am Mittwochabend auf die Profis der Austria Lustenau. Der FCW verkaufte seine Haut teuer: Zwar geriet er schon nach vier Minuten in Rückstand, dann dauerte es aber bis zur 80. Minute, bis Lustenau das zweite Tor schoss. In den letzten zehn Minuten zeigte sich die Klasse der Gäste dann doch: Sie schraubten das Skore auf 5:0 hoch. Widnau nimmt trotzdem viel Positives mit aus dem Test: «Die 80 guten Minuten sind wertvoll für das Selbstvertrauen», sagte Trainer Sven Sonderegger. Gefallen dürfte ihm besonders der Einsatz haben, mit dem seine Jungs ans Werk gingen. (gh/uh)