FUSSBALL: Cup-Niederlage gegen souveräne Grasshoppers

Für die Frauen von St. Gallen-Staad ist die zweite Cup-Runde Endstation: 0:2 gegen GC Zürich.

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Das Heimteam startete furios: Stephanie Brecht tankte sich rechts durch und spielte vors Tor. Dort rettete Nadja Furrer vor der einschussbereiten Manuela Beerli, doch es blieb brenzlig. Jessica Schärer kam am hinteren Pfosten angebraust und setzte die Kugel an den Pfosten. Gespielt war noch keine Minute.

Es schien der Auftakt zu einer munteren Partie zu werden. Die Ostschweizerinnen wollten dem NLA-Vertreter ein Bein stellen. St. Gallen-Staad war weiterhin engagierter, hatte die besseren Möglichkeiten, jedoch kein Abschlussglück. Das machte GC besser: In der 23. Minute tanzte sich Caroline Müller durch die Ostschweizer Abwehr und netzte mit einem platzierten Flachschuss zum 0:1 ein. Die Führung war nicht unbedingt zwingend, aber doch standesgemäss. Bis zur Pause blieb es dabei.

Mit dem Wiederbeginn kam Marcia Andrade für die ausgepumpte Schärer ins Spiel. Andrade machte vor allem mit guten Kopfbällen auf sich aufmerksam. Aber ansonsten wirkte das Heimteam eher platt, es ging nicht mehr allzu viel nach vorne. Dazu kam dann auch noch, dass sich Gianna Klucker einfach mal ein Herz fasste und zum 0:2 für die Gäste traf (57.). Der Ball passte haargenau in den Winkel, dazu wurde Patricia Gsell auch noch von der Sonne geblendet.

Auch wenn noch lange zu spielen war: Es war die Vorentscheidung. St. Gallen-Staad brachte kaum mehr Nennenswertes zu Stande. Die beste Chance hatte Brecht: Beerli flankte von Links, Brecht kam in der Mitte herangeeilt. Ihr fehlten aber die berühmten wenigen Zentimeter Fusslänge, um zu verkürzen. Am Ende blieb es beim 0:2. (cw)

Schweizer Cup, 2. Runde

St. Gallen-Staad – GC Zürich 0:2 (0:1)

Bützel – 182 Zuschauer – SR: Keller.

Tore: 23. Müller 0:1, 57. Klucker 0:2.

St. Gallen-Staad: Gsell; Riesen, Iseli, Göppel, Böni; Bischof; Brecht, Stilz, Peter (65. Hofer), Schärer (46. Andrade, 87. Oberdorfer); Beerli.