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Für den Ernstfall gerüstet

Diese Woche übte der Zivilschutz Mittelrheintal anhand verschiedener Aufgaben die Einsatzabläufe für Ernstfälle. Für einmal wurden im Wiederholungskurs keine Arbeiten zugunsten der Gemeinden verrichtet.
Benjamin Schmid
Die Pioniere des Zivilschutzes Mittelrheintal üben im WK den Umgang mit Pumpe und Motorspritze Typ 1. (Bild: Benjamin Schmid)

Die Pioniere des Zivilschutzes Mittelrheintal üben im WK den Umgang mit Pumpe und Motorspritze Typ 1. (Bild: Benjamin Schmid)

Für den jährlich stattfindenden Wiederholungskurs des Zivilschutzes versammelten sich diese Woche 190 Zivilschützer beim Kommandoposten im Sportzentrum Aegeten. Anders als in anderen Jahren wandten die Männer ihr Wissen nicht an konkreten Projekten an, sondern das Auffrischen des Gelernten stand im Vordergrund. «Gemäss Ausbildungsprotokoll müssen alle Pioniere den Parcours im Zivilschutz-Ausbildungszentrum Zaza in Altstätten durchlaufen», sagte Robert Brocker, Kommandant RZSO Mittelrheintal. Während sich die Betreuer mit belastenden Situationen wie Verlust, Tod, Trauer, Schuldgefühlen oder Depression auseinandersetzten, führten andere in Zweierteams die periodische Schutzraumkontrolle in Die- poldsau durch. Der Kulturgüterschutz stellte das Inventar schützenswerter Gegenstände im Schloss Grünenstein fertig und die Sanität bereitete die Schulungen der nächsten Jahre vor. Damit alle im Ernstfall auf funktionierende Materialien und Geräte zurückgreifen können, warteten die Logistiker die Anlagen, reparierten defekte Arbeitsutensilien und kümmerten sich um den Transport und die Verpflegung.

Verschiedene Posten bewältigen

Beim Kommandoposten Verahus in Balgach hatte sich die Führungsunterstützung einquartiert. Ihr Auftrag war einerseits, eine elektronische Lagedarstellung auszuarbeiten, andererseits eine Telefonleitung unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Bauvorschriften zu verlegen. «Der Leitungsbau hat gegenüber anderen Telefoniemöglichkeiten den Vorteil, dass die Verbindungen ohne Abhängigkeit von einem Anbieter selber betreiben und unterhalten werden können», informierte Robert Brocker. Mit der elektronischen Lagedarstellung ist im Notfall ein Informationsaustausch zwischen den Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes möglich. Alle für die Führung relevanten Fakten aus den Fachstellen werden gesammelt, dargestellt und mit einer Beurteilung der Gesamtlage versehen, so Brocker.

Danach führte der Kommandant Christian Sepin, Präsident Kommission Bevölkerungsschutz Mittelrheintal, Toni Cristuzzi, Stabchef des regionalen Führungsstabs Mittelrheintal, sowie die Feuerwehrkommandanten von Au-Berneck-Heerbrugg, Markus Köppel, und der Feuerwehr Mittelrheintal, Marco Köppel, aufs Trainingsgelände bei Altstätten. «Die Zusammenarbeit zwischen Zivilschutz und Feuerwehr funktioniert bestens», sagte Brocker und fügte an: «Die Feuerwehr half bei den Vorbereitungen der Posten.» Die Pioniere vertieften an sechs Posten ihr Wissen und den Umgang mit Hebekissen oder Schneidegeräten. Die Männer versuchten sich an der Riverside-Pumpe, wechselten Plättchen der Kettensäge aus und lernten Knoten, die einen Absturz verhindern sollen.

Hinweis

Weitere Fotos gibt es online auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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