Für strengen Winter gerüstet

Das Bauamt der Gemeinden Marbach und Rebstein hat ein bald 20-jähriges Fahrzeug ersetzt. Es steht hauptsächlich der Wasserversorgung zur Verfügung, wird im Winter aber auch für die Schneeräumung genutzt.

Max Tinner
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Modern ausgerüstet: Lieferanten, Werkhofmitarbeiter und Gemeindepräsidenten bei der Fahrzeuglieferung am Dienstagmittag. (Bild: Max Tinner)

Modern ausgerüstet: Lieferanten, Werkhofmitarbeiter und Gemeindepräsidenten bei der Fahrzeuglieferung am Dienstagmittag. (Bild: Max Tinner)

REBSTEIN/MARBACH. Die Bauämter haben derzeit viel Schnee zu räumen. Sollte das bislang vom Himmel gefallene Weiss erst ein Vorgeschmack auf einen noch viel strengeren Winter gewesen sein, ist das Bauamt der Gemeinden Rebstein und Marbach nun bestens gerüstet: Am Dienstag wurde ein fabrikneuer Toyota Hilux mit kräftigem 2,5-Liter-Dieselmotor und Allradantrieb samt Zaugg-Schneepflug ausgeliefert.

Vorgänger in die Jahre gekommen

Die Beschaffung war seit längerem geplant, ersetzt das Fahrzeug doch einen bereits 18 Jahre alten Mitsubishi Pajero, der im Winter ebenfalls für die Schneeräumung eingesetzt wurde (und derzeit noch wird).

Dieses ältere Geländefahrzeug hatte man bei der Zusammenlegung der Bauämter von der Gemeinde Marbach übernommen. Der Schneepflug für jenes Fahrzeug ist sogar noch mehr in die Jahre gekommen: «Der ist über 30 Jahre alt», sagt Bauamtsleiter Roman Gruber. Dass man das Gespann nochmals durch die periodische Motorfahrzeugkontrolle gebracht hätte, darf bezweifelt werden.

Die Ersatzbeschaffung kostete rund 69 000 Franken – deutlich weniger als man budgetiert hatte und von der Bürgerversammlung mit dem Budget genehmigt worden war. Dies weil zum Zeitpunkt der Budgetierung die Typenwahl noch nicht getroffen war.

Nur wenige erfüllen Anforderung

Weil die vordere Achse des Autos für den Schneepflugbetrieb eine Last von 1,8 Tonnen tragen können müsse, gebe es nur wenige Fahrzeuge, die überhaupt in Frage kommen, erklärt Roman Gruber. Der Toyota Hilux erlaubt eine vordere Achslast von 1,9 Tonnen.

Hinten keine Sitzplätze

Das Fahrzeug wird natürlich nicht nur im Winter im Einsatz stehen. Hauptsächlich wird es nämlich der Wasserversorgung zur Verfügung stehen. Darum fehlt auch die hintere Sitzbank: Der Platz wird für ein Schweissgerät und anderes Material gebraucht, das man nicht auf der Pritsche mitführen will, weil es nicht nass werden sollte. Der Rebsteiner Gemeindepräsident Andreas Eggenberger ist überzeugt, dass die Neuanschaffung gute Dienste leisten wird.

Und sein Marbacher Amtskollege René Zünd ist froh, dass mit der Garage Hohl ein Marbacher Anbieter für die Lieferung des Fahrzeuges berücksichtigt werden konnte.

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