Für einmal «höckle» statt laufen

31 PihaMolas (pickelharte Montagsläufer) trafen sich in einem Gewölbekeller beim Dorfplatz Marbach zur Hauptversammlung.

Katja Bellino
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Pickelharte Montagsläufer: Für die Sommersaison gerüstet. (Bild: Archiv/pd)

Pickelharte Montagsläufer: Für die Sommersaison gerüstet. (Bild: Archiv/pd)

LAUFSPORT. Die PihaMolas sind keine Trenderscheinung, sondern eine Anhäufung von Laufbegeisterten, die schon seit 22 Jahren gemeinsam unterwegs sind. Anzahlmässig sind sie nicht mehr zu übersehen. 53 Aktive haben die 52 Trainings besucht, wobei durchschnittlich 26 anwesend waren. Nach dem Apéro und einer kulinarischen Stärkung unterhielten drei Mädels vom PihaMola-Nachwuchs mit einer Tanzshow. Ob der PihaMola-Style (in Anlehnung an den Gangnam-Style) als eine Idee zur Ergänzung des Trainingsplans verstanden werden soll?

Sportlicher Rückblick

Dann aber galt die Aufmerksamkeit dem bewährten Tagespräsidenten Martin Sieber. In gewiefter Manier führte er durch die Traktandenliste.

Trainiert wird grundsätzlich in einer Gesamtgruppe, wobei für mögliche Belastungs-Einheiten verschiedene Herausforderungen angeboten werden. Die Topographie rund um Marbach lädt zu abwechslungsreichen Routen, sei es die Burgen- und Schlösser-Tour oder die Brunnenrunde. Bernecker Treppe und Äscher-Lauf, Langlauf- und Biketraining gehören ebenfalls ins Jahresprogramm. Bereits zum dritten Mal bereiteten sich die PihaMolas bei einem dreitägigen Laufsport-Weekend in Savognin auf die Herbstsaison vor.

Grosse Präsenz zeigte die grüne Bande am Rhylauf Oberriet mit 21 Klassierungen und beim Altstätter Städtlilauf mit 17 Resultaten. Auch national gab es unvergessliche gemeinsame Lauferlebnisse beim GP Bern und beim Basel (Halb-)Marathon. Weiter schlossen sich U20-Läufer projektmässig der Gruppe an, mit dem Ziel, die Halbmarathon-Distanz zu meistern.

Beim Laufen gedanklich in die weite Welt zu ziehen, das fand anlässlich des Trainings vom 17. Dezember 2012 statt. Die schweizweite Aktion «Jeder Rappen zählt» zugunsten von Wasserprojekten konnte mit erfreulichen 522 Franken unterstütz werden.

Der interne Meistertitel wird der Person verliehen, die an drei Laufsport-Anlässen die beste Leistung zeigen konnte. Dabei werden das Alter und das Geschlecht mit einem Umrechnungsfaktor entsprechend berücksichtigt. Wesentlich ist aber auch die Trainingspräsenz. Mit Vito Bellino fand der Wanderpokal einen altbekannten und doch überraschten Geehrten. Er dominierte in sportlicher Hinsicht und verwies Kurt Eisenhut und den Vorjahressieger Michael Treier auf die Ehrenplätze. Die ungekrönten Könige sind aber die Fleissigen: Monika Betschart und Roland Baumgartner besuchten 49 der möglichen 52 Trainings und teilen sich die Ehre der besten Trainings-Besucher. In den Kategorien Einsteiger, Pechvogel, Gipfelstürmer, Aufsteiger und Aussteiger wurden weitere Titel vergeben.

Ausblick auf 2013

Im Lauf-Bazar 2013 haben sich die PihaMolas mögliche Höhepunkte aufgelistet: Rhylauf Oberriet, die zehn schönsten Meilen (GP Bern), Trainingsweekend und Familientag, Graubünden Marathon, Altstätter Städtlilauf, Murtenlauf sowie die wertvollen und geschätzten regionalen Laufwettbewerbe. Jeder pickt sich etwas raus oder bewegt sich einfach am Montagabend mit. Ach ja, das sei noch verraten: Ab Frühling 2013 in neuem Gwand in bewährtem Grün.

Infos: www.pihamola.jimdo.com

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