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Für die «Sonne» in Oberriet lag ein Abbruchgesuch auf

Rund um das ausgebrannte Restaurant Sonne stehen Bauvisiere. Für die Liegenschaft ist der Gemeindeverwaltung denn auch in diesen Tagen ein Baugesuch eingereicht worden.
Max Tinner
Der Situationsplan zum derzeit aufliegenden Baugesuch zeigt, wie das Mehrfamilienhaus (rot) zu liegen käme, würde das Projekt anstelle der «Sonne» (gelb) realisiert. (Bild: Gemeindehomepage)

Der Situationsplan zum derzeit aufliegenden Baugesuch zeigt, wie das Mehrfamilienhaus (rot) zu liegen käme, würde das Projekt anstelle der «Sonne» (gelb) realisiert. (Bild: Gemeindehomepage)

Der Bauanzeige auf der Gemeindehomepage ist zu entnehmen, dass das Wirtshaus hätte abgebrochen werden sollen. An seiner Stelle ist auf den Plänen ein Mehrfamilienhaus vorgesehen. Geplant und eingereicht wurden die Unterlagen von der Huusmax AG, einem Architektur- und Immobilienbüro in Opfikon bei Zürich. Wegen dieses Baugesuchs würden die Mutmassungen der Leute zum Brand nun natürlich ins Kraut schiessen, sagt Petra Gasser, die Schwester des Eigentümers Christoph Wüst. Als er das Baugesucht einreichte, habe er ihr aber versichert, dass es ihm mit dem Baugesuch lediglich darum gehe, zu klären, was auf der Liegenschaft möglich wäre, sollte er die Liegenschaft dereinst verkaufen müssen.

Sie selbst würde den Verkauf des (verpachteten) Wirtshauses ausserordentlich bedauern, sagt Petra Gasser. Sie hänge sehr an der «Sonne» und sehe auch keine Notwendigkeit für einen Verkauf. Zwar hatten die früheren Pächter letzten Winter aufgegeben, nachdem es wegen abendlichem Lärms zu Streitigkeiten mit Nachbarn gekommen war. Unter den neuen Pächtern sei der Betrieb aber wieder sehr gut gelaufen, sagt Petra Gasser. «Und die Leute haben sich sehr gefreut, als sich diese Lösung ergab und die ‹Sonne› wieder aufmachte.» Christoph Wüst selbst wollte sich weder zum Brand noch zum Bauprojekt äussern. Wie sie selbst, sei auch er geschockt vom Ereignis, sagt Petra Gasser.

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