Für die Altstätter lachte die Sonne

ALTSTÄTTEN. Nicht weniger als 72 Gruppen zählte der Altstätter Fasnachtsumzug: 72-mal Phantasie, 72-mal Lebensfreude und 72-mal gute Unterhaltung. Über zwei Stunden lang haben sich die unzähligen Schaulustigen am Strassenrand bestens amüsiert.

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Das sitzt! Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Röllelibutzen so richtig nach Herzenslust ihre Spritzen einsetzen. (Bilder: Max Pflüger)

Das sitzt! Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Röllelibutzen so richtig nach Herzenslust ihre Spritzen einsetzen. (Bilder: Max Pflüger)

Nicht ganz warm war es, aber der farbenprächtige Fasnachtsumzug konnte bei strahlendem Sonnenschein durch die Altstätter Strassen ziehen. Und entsprechend dicht säumten die Schaulustigen die ganze Umzugsroute.

Aber nicht nur die Sonne lachte, auch Butzenkönig Carlo Pinardi ist zufrieden und hat allen Grund zum Lachen.

«Wir hatten tolles Wetter und viele Zuschauer. Die Fasnacht ist ohne nennenswerte Unfälle und Störungen über die Bühne gegangen. Wir haben von den vielen Gruppen aus Deutschland, Österreich und Slowenien, aber auch aus allen Teilen der Schweiz nur positive Rückmeldungen entgegennehmen dürfen», sagte der Präsident des organisierenden Röllelibutzen-Vereins am Sonntagabend auf Anfrage.

Der Umzug präsentierte viel Brauchtum wie Einscheller, Geiselchlöpfer, Perchten und Hexen. Daneben erfreuten zahlreiche Guggenmusiken mit ihren schräg-fetzigen Klängen und bunten Gewändern.

Auch einige interessante Sujets waren zu sehen. Zwei Beispiele seien angeführt: Im Fleuben bereiteten sich Truba-Wearts-Bueba auf die (vielleicht) in die Schweiz kommende Winterolympiade vor. Sie wollen sich an den Bob-Wettbewerben beteiligen. Und Aebi's Wienerlibuaba fragten sich: «Wo geht's in Altstätten lang, bitte?» Umleitungen und immer neue Signalisierungen machten ihnen das Leben oder besser gesagt die Orientierung schwer. (mp)

Die Salzburger Stefani-Perchten könnten einen im Traum erscheinen.

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Sujet «Predator»: Gfürchig tolle Köpfe der Städtli-Chlepfer.

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Die Blaternbutzen machen den Weg frei.

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Truba-Wearts-Bueba trainieren am Fleubenberg.

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Junger Bernecker Wein: Süsser Guggesuuser-Nachwuchs (viele, viele Öchslegrade!).

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Viele Zuschauer sind maskiert, zum Beispiel diese Gruppe Fliegenpilze.

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Vorsicht: Die Räbafäger sind dieses Jahr fleischfressende Pflanzen.

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Traditionsgemäss marschieren die Lüchinger Tambouren an der Spitze.

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