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Fünf neue Jünger Gutenbergs

Eine Gautschete ist ein buntes und fröhliches Spektakel. Mehrere junge Berufsleute, die ihre Lehre bei der Firma galledia ag in Berneck absolviert hatten, wurden in den Brunnen geworfen – nach alter Sitte gegautscht.
Bea Sutter
Immer ein grosses Spektakel ist die Gautschete. Viel Publikum hat sich auch gestern um den Bernecker Dorfbrunnen versammelt. Arbeitskollegen, Angehörige und Bewohner Bernecks verfolgen das Schauspiel und gratulieren den jungen Berufsleuten zu ihrem Erfolg. (Bilder: Bea Sutter)

Immer ein grosses Spektakel ist die Gautschete. Viel Publikum hat sich auch gestern um den Bernecker Dorfbrunnen versammelt. Arbeitskollegen, Angehörige und Bewohner Bernecks verfolgen das Schauspiel und gratulieren den jungen Berufsleuten zu ihrem Erfolg. (Bilder: Bea Sutter)

BERNECK. Schon am Nachmittag ging es los. Die jungen Berufsleute, die ihre Ausbildung als Drucktechnologen, Polygrafen und Printmedienverarbeiter abgeschlossen hatten, wurden von Kollegen eingefangen, in Käfige gesperrt und auf den Vorplatz der galledia ag gestellt. Mit etlicher Schadenfreude wurden sie von ihren Kollegen gefoppt. Wasser bekamen sie aus Kübeln und Schläuchen. Schliesslich wurden die Käfige verladen und zum Dorfbrunnen ins Bernecker Zentrum gebracht. Dort ausgeladen, wurden die Gefangenen zur Schau gestellt – den belustigten Blicken zahlreicher Schaulustiger ausgesetzt. Gautschmeister Michael Buff verlas den Gautschbrief. Anschliessend packten seine Gehilfen Ettore Robertis, Klaus Federspiel und Ernst Kaufmann die jungen Berufsleute und warfen sie – schön der Reihe nach – genüsslich in den Brunnen. Als neue Jünger Gutenbergs wurden gegautscht: Joel Wagner und Görkem Saydam, beide Drucktechnologen, Alessia Ferrari und Carmen Sieber, beide Polygrafinnen, und Matthias Rohrer, Printmedienverarbeiter. Auch Dario Pizzingrilli, Informatiker IT, wurde nicht verschont und landete im Brunnen. Die Gegautschten erwischten zu ihrer Freude Gautschmeister Michael Buff und warfen ihn laut lachend ins kühle Nass.

Da gibt's kein Entrinnen: Unsanft werden die «Opfer» an Händen und Füssen gepackt, mit Wasser überschüttet und in den Brunnen geworfen.

Da gibt's kein Entrinnen: Unsanft werden die «Opfer» an Händen und Füssen gepackt, mit Wasser überschüttet und in den Brunnen geworfen.

Fürs Foto gingen sie noch einmal freiwillig ins Wasser, die frisch Gegautschten (v. l.) Joel Wagner, Alessia Ferrari, Görkem Saydan, Dario Pizzingrilli, Carmen Sieber und Matthias Rohrer.

Fürs Foto gingen sie noch einmal freiwillig ins Wasser, die frisch Gegautschten (v. l.) Joel Wagner, Alessia Ferrari, Görkem Saydan, Dario Pizzingrilli, Carmen Sieber und Matthias Rohrer.

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