Fünf Auffahrunfälle im Rheintal innert einer Stunde +++ Mehrere Personen verletzt +++ Über 50'000 Franken Sachschaden

Die Kantonspolizei St.Gallen musste am Donnerstagmorgen gleich zu fünf Unfälle, welche sich auf Autobahnen im Rheintal ereignet hatten, ausrücken. Mehrere Personen wurden verletzt. Der Sachschaden beträgt insgesamt über 50'000 Franken.

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Zwei der Unfälle ereigneten sich bei St.Margrethen.

Zwei der Unfälle ereigneten sich bei St.Margrethen.

Bild: Kapo SG

(kapo/dh) Am Donnerstagmorgen haben sich im Rheintal in der Zeit zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr fünf Auffahrunfälle ereignet. Zwei davon auf der Autobahn A1 bei St.Margrethen und drei auf der Autobahn A13 bei Weite und Au, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr.

Der erste Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignete sich um 6.30 Uhr auf der Autobahn A1 zwischen St.Margrethen und Rheineck. Es wurde niemand verletzt. Kurz darauf prallten auf demselben Streckenabschnitt drei weitere Autos ineinander. Auch bei diesem Unfall gab es keine Verletzten, teilt die Polizei mit.

Bei Weite zwischen Sevelen und Trübbach folgten kurze Zeit später weitere Auffahrunfälle.

Bei Weite zwischen Sevelen und Trübbach folgten kurze Zeit später weitere Auffahrunfälle.

Bild: Kapo SG

Um 6.45 Uhr kam es dann gemäss Polizei auf der Autobahn A13 bei Weite zwischen Sevelen und Trübbach zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos. «Dabei wurden ein Autofahrer und eine Autofahrerin im Alter von 26 und 57 Jahren leicht verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.»

Knapp 20 Minuten später ereignete sich der nächste Auffahrunfall – einige hundert Meter davor. «Beim Zusammenstoss zweier Autos wurde ein 26-jähriger Autofahrer leicht verletzt. Er suchte selbständig einen Arzt auf», teilt die Kapo St.Gallen weiter mit.

Schadensbilanz: 50'000 Franken

Kurz nach 7.20 Uhr erreichte die Kantonspolizei St.Gallen dann eine weitere Unfallmeldung von der Autobahn A13 bei Au. «Hier entstand an den beiden beteiligten Autos jedoch lediglich geringer Sachschaden.»

Die Gesamtbilanz: Rund 50'000 Franken Sachschaden und lange Wartezeiten im Morgenverkehr. Die jeweiligen Unfallursachen werden derzeit abgeklärt.

Die Kantonspolizei St.Gallen weist darauf hin, dass insbesondere bei schlechtem Wetter und dichtem Verkehr die Aufmerksamkeit ausschliesslich der Fahrt zu gelten hat und der Sicherheitsabstand unbedingt eingehalten werden muss.