FSG Reute ist 200 Jahre alt

Am letzten Freitag im September beging die Feldschützengesellschaft Reute in ihrer Schützenstube das Fest zum 200-jährigen Bestehen ihres Vereins.

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Die festliche Stimmung geniessen (v. l.) Karl Sonderegger, Ernst Weiss und Hanspeter Eugster. (Bild: pd)

Die festliche Stimmung geniessen (v. l.) Karl Sonderegger, Ernst Weiss und Hanspeter Eugster. (Bild: pd)

schiessen. Zusammen mit Gästen und Freunden der Sektion wurde auf das hohe Alter angestossen, in der Hoffnung auf ein langes Fortbestehen der Schützentradition und des sportlichen Schiessens in der Gemeinde.

1810 erstmals erwähnt

Die Abschrift einer Dienstbarkeits-Verschreibung aus dem Jahre 1810, die der Schützengesellschaft in Reute das Recht zugesteht Scheibenstöcke und Zeigerhütten zu erstellen, stellt die erste schriftliche Erwähnung einer solchen Vereinigung in der Gemeinde Reute dar.

Aus diesem Anlass nun konnte Präsident Hanspeter Eugster mit stolzgeschwellter Brust über 50 Gäste, Aktive und Jungschützen in der festlich geschmückten Schützenstube beim Schützenhaus in Reute begrüssen.

In würdiger Weise, wunderschön umrahmt von den Hackbrettklängen Hans Sturzeneggers, wurde der hohe Geburtstag des ältesten Rüütiger Dorfvereins in einem Festakt begangen, durch den der Präsident die Anwesenden führte.

Ehrungen

In kurzen Worten stellte der Schreiberling des Vereins, die im nächsten Jahr erscheinende Jubiläumsschrift vor, referierte über die Geschichte des Rüütiger Schützenhauses und gab einige der historischen Protokollierungen zum Besten. Zurück zu neuzeitlichen Begebenheiten wurden sodann zwei prägende Präsidenten, nämlich Fredi Niederer und Hanspeter Eugster, für ihr Wirken im Verein in Reim und Bild geehrt.

Als weiteren Höhepunkt des Abends durfte der jubilierende Verein die Grussadressen und Gratulationen der Gemeindebehörden und der Dorfvereine von Reute sowie befreundeter Schützen-Sektionen und des Kantonalschützenvereins von Appenzell Ausserrhoden entgegennehmen. Nach diesem allerletzten Akt des offiziellen Anlasses ging das Geburtstagsfest dann in die letzte Runde und lud, bedient von den glänzenden Jungschützen und dem Wirteehepaar Bühler, die Gäste zum Verweilen ein. (stu)

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