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GV der Raiffeisen Mittelrheintal: Freude über ein sehr gutes Ergebnis

An der 112. GV der Raiffeisenbank Mittelrheintal, die am Samstag in zwei Hallen der Sportanlage Aegeten stattfand, war der statutarische Teil rasch erledigt. Die Genossenschaftsanteile werden mit sechs Prozent verzinst.
Andrea C. Plüss
1864 Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Mittelrheintal verfolgten die Ausführungen des Verwaltungsrates und des Vorsitzenden der Bankleitung.1864 Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Mittelrheintal verfolgten die Ausführungen des Verwaltungsrates und des Vorsitzenden der Bankleitung.
Niemand musste lange auf sein Getränk warten.Niemand musste lange auf sein Getränk warten.
Einen schönen Abend mit Familie oder Freunden geniessen.Einen schönen Abend mit Familie oder Freunden geniessen.
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Freude über ein sehr gutes Ergebnis

Wohl vorerst zum letzten Mal dürfen sich die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Mittelrheintal über eine sechsprozentige Verzinsung freuen. Mit der Durchführung der Kapitalerhöhung im November war seitens der Bank bereits darauf hingewiesen worden, dass aufgrund des Kapitalzuwachses voraussichtlich an der nächsten GV eine Verzinsung von drei Prozent beantragt werden würde.

Mit 17,8 Mio. Franken habe die Kapitalerhöhung «unsere Erwartungen deutlich erfüllt» und die Eigenkapitalquote auf 18,2 Prozent angehoben, sagte Verwaltungsratspräsident Erwin Ziegler, der in der Eishalle sprach. Vizepräsident Andy Fehr war für den Verwaltungsrat in der Sporthalle präsent. In einer Tour d’Horizon skizzierte Ziegler die weltweiten politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Den anwesenden Genossenschaftern dankte Erwin Ziegler ausdrücklich dafür, «dass wir als eigenständige Bank wahrgenommen werden» und spielte damit auf die Negativschlagzeiten von Raiffeisen Schweiz an.

Alle Beschlussfassungen erfolgten einstimmig; lediglich bei der Abstimmung über die Revisionsstelle gab es vier Gegenstimmen. Pricewaterhouse Coopers wurde für zwei Jahre bestätigt. Hatte Thomas Haas an der letzten GV als Stellvertreter für den Bankleitungsvorsitzenden Toni Moser die Geschäftszahlen präsentiert, tat er dies jetzt als Vorsitzender. Im August hatte Haas den Vorsitz der Bankleitung übernommen, nachdem sich Toni Moser in den Vorruhestand zurückgezogen hatte.

Kundenausleihungen um 53 Mio. Franken gestiegen

Die Bilanzsumme betrug per Bilanzstichtag am 31. Dezember eine Milliarde und 44 Millionen Franken, was einer Zunahme um 40 Mio. Franken entspricht. «Diese positive Entwicklung ist dem Zufluss an Kundengeldern und der konstant hohen Nachfrage nach Krediten zu verdanken», führte Thomas Haas aus.

Bei den Kundeneinlagen ist ein Zuwachs von 12 Mio. Franken zu verzeichnen, knapp 18 Mio. Franken konnten durch die Mehrfachzeichnung in das Genossenschaftskapital verbucht werden. Die Kundenausleihungen sind um 53 Mio. auf 908 Mio. Franken angestiegen (+ 6,3 %). «Das Wachstum zeigt auf, dass wir für sehr viele Eigenheimkäufer die bevorzugte Bank sind», sagte Haas. Im Anlagegeschäft habe im letzten Jahr ein Netto-Neugeldwachstum von über 11 Mio. Franken (+ 6,63 %) erreicht werden können, wobei nachhaltige Anlagen bei den Raiffeisen-Kunden sehr gefragt seien.

Der grösste Teil des Geschäftsertrages von 12,7 Mio. Franken resultierte 2018 aus dem Zinsengeschäft (9,8 Mio. Franken). Mit einem Plus von 9,9 % gegenüber dem Vorjahr schloss das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit einem Ertrag in Höhe von 1,23 Mio. Franken, das Handelsgeschäft schloss mit einem Erfolg von 1,37 Mio. Franken. Der Anstieg der Geschäftsausgaben um 8 Mio. Franken sei auf die Übernahme der Emissionsabgabe von rund 200000 Franken bei der Mehrfachzeichnung, die Kosten für das Jubiläumsjahr sowie Direktabschreibungen beim Umbau des Hauptsitzes, führte Haas aus. 2,3 Mio. Franken fliessen in die interne Reserve, knapp 700000 Franken werden als Steuerreserve zurückgestellt, 316000 Franken für Abschreibungen aufgewendet. Der Reingewinn beläuft sich auf 1,3 Mio. Franken.

Charmant verkündete Moderatorin Antonia Schegg, Leiterin Marketing, im Anschluss an den offiziellen Teil das weitere Programm: Nach dem Nachtessen durften sich die Gäste auf Claudio Zuccolini und das Duo Adler freuen. Der letzte Bus­shuttle war für 2.45 Uhr angekündigt worden.

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