Freude am neuen Fahrzeug

WALZENHAUSEN. Die Feuerwehr Walzenhausen besitzt seit kurzem ein modern ausgerüstetes Atemschutzfahrzeug. Die Einweihung war am Samstag.

Isabelle Kürsteiner
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Die Beschaffungskommission (v. l.): Stefan Schmid, Roger Rüesch, Patrik Appenzeller, Peter Schmid und Walter Scherrer. Es fehlen Sven Gerig, Keni Dürst und Peter Gut. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Die Beschaffungskommission (v. l.): Stefan Schmid, Roger Rüesch, Patrik Appenzeller, Peter Schmid und Walter Scherrer. Es fehlen Sven Gerig, Keni Dürst und Peter Gut. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Gemeindepräsident Hansruedi Bänziger, die Ausstatter-Firma Tony Brändle AG aus Wil sowie Robert Fässler von der Assekuranz Appenzell Ausserrhoden liessen es sich nicht nehmen, dem Einweihungsfest beizuwohnen. Nach der Besichtigung des Kastenwagens, der über fünf Tonnen wiegt, informierte Feuerwehrkommandant Stefan Schmid über die Beschaffung, die insgesamt über ein Jahr dauerte. Zu Beginn galt es abzuwägen, welche Ausrüstung nötig und realisierbar ist. Schmid ist sich sicher: «Wir haben das richtige Fahrzeug bestellt.» Er dankte der Beschaffungskommission, insbesondere Patrik Appenzeller für das Einbringen seines Fachwissens, der Stern Garage, Heerbrugg, der Firma Brändle sowie der Ausserrhoder Assekuranz für die Subvention.

Gemeindepräsident Hansruedi Bänziger wies darauf hin, dass im neuen Atemschutzfahrzeug ausrüstungstechnisch sehr viel mehr drin stecke, als ein flüchtiger Augenschein erkennen lasse. «Es steckt viel Detailarbeit in der Evaluation. Das bedeutet viel Herzblut, Zeit und Freizeit engagierter Feuerwehrleute.» Das Atemschutzfahrzeug sei das stolze Resultat von über 100 Mannstunden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 163 000 Franken, wobei die Gemeinde abzüglich Eintausch des alten Fahrzeugs und des Assekuranzbeitrages 94 520 Franken zahlen musste. Die Beschaffungskommission wurde mit 4000 Franken honoriert. Zum Schluss unterstrich Bänziger: «Unsere Feuerwehr ist extrem wichtig für uns. Wir haben nun ein neues Atemschutzfahrzeug – ich wünsche mir dennoch, dass es nur zu Übungszwecken zum Einsatz kommt.»