Freiwilligentruppe Grüne Panther räumt Sturmholz im Bisenwäldli auf

Viel Sturmholz im Naturschutzgebiet – eine Freiwilligentruppe schafft Ordnung.

Peter Eggenberger
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Die Brennholzstapel sind länger und höher als üblich: Erich Niederer (links) und Reinhard Tobler von den Grünen Panthern machen die Beigen sturmfest.

Die Brennholzstapel sind länger und höher als üblich: Erich Niederer (links) und Reinhard Tobler von den Grünen Panthern machen die Beigen sturmfest.

Bild: Peter Eggenberger

Das Bisenwäldli ist ein viel besuchtes Naturschutz- und Erholungsgebiet. Viel Sturmholz machte aber einige Wege unpassierbar. Derzeit ist die Freiwilligentruppe Grüne Panther mit Aufräumarbeiten beschäftigt; von ihrem Einsatz zeugen mächtige Brennholzstapel.

«Tatsächlich sind die Scheiterbeigen derzeit länger und höher als üblich. Grund für den aussergewöhnlichen Holzvorrat ist das viele Sturmholz, das wir derzeit wegräumen und verarbeiten», erklärt Erich Niederer aus Thal, der die Tätigkeit der Senioren koordiniert.

Die Arbeiten im Wald werden von Jürg Baumann geleitet, wobei die Freiwilligentruppe eine enge Zusammenarbeit mit Revierförster Sepp Benz pflegt. Erich Niederer: «Jetzt hoffen wir auf viele Brennholz-Käufer. Die entsprechenden Einnahmen ermöglichen uns die Finanzierung der nötigen Maschinen und Gerätschaften. Zugleich lassen sich die grossen Arbeitseinsätze ein Stück weit abgelten. Selbstverständlich liefern wir das Holz den Käufern, und auf Wunsch sägen wir die Scheiter auf die gewünschte Länge zu.»

Wanderer schätzen den Einsatz der Grünen Panther, dank denen die Wege im Bisenwäldli begehbar bleiben. Die Pfade erschliessen das Naturschutzgebiet und ermöglichen Einblicke in eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Das Gebiet gilt als Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung, wobei sich um die regelmässige Pflege des Naherholungsraums bereits seit 25 Jahren Freiwillige im Pensionsalter kümmern.

1996 suchten Vizeammann Bruno Gmünder und Jules Meier (beide Rheineck) Senioren zur freiwilligen Pflege des Bisenwäldchens. Dem Aufruf war Erfolg beschieden und wenig später wurden die Grünen Panther aus der Taufe gehoben. Heute stammen die 17 Mitglieder der Freiwilligentruppe aus Rheineck, Thal und Gaissau.