Frauenriege im Val Sinestra – Landschaft des Jahres 2011

ST. MARGRETHEN. Bei schönstem Sommerwetter trafen sich am Samstag, 23. Juni, 18 Turnerinnen am Bahnhof St. Margrethen zu einem zweitägigen Ausflug ins Unterengadin. Mit SBB und RhB ging die Fahrt nach Scuol, wo in der Jugendherberge die Zimmer reserviert waren.

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ST. MARGRETHEN. Bei schönstem Sommerwetter trafen sich am Samstag, 23. Juni, 18 Turnerinnen am Bahnhof St. Margrethen zu einem zweitägigen Ausflug ins Unterengadin. Mit SBB und RhB ging die Fahrt nach Scuol, wo in der Jugendherberge die Zimmer reserviert waren. Die interessierten Frauen bestaunten zuerst die moderne Architektur der Jugendherberge mit den grossen Panoramafenstern und der Arven-Stube, bevor sie das Dorf Scuol erkundeten und auf einer sonnigen Terrasse ein feines Mittagessen einnahmen. Am Nachmittag war Wellness im «Bogn Engiadina» angesagt, was die sportlichen Frauen sehr genossen. Den ausgedehnten Spaziergang durch den alten Dorfteil mit all den beeindruckenden Engadiner Häusern liess sich niemand entgehen. Getestet und degustiert wurden auch die vielen verschiedenen Trinkquellen. Anschliessend durften die St. Margrether Frauen ein Nachtessen mit typischen Engadiner Spezialitäten geniessen.

Der Sonntag begann mit einem feinen Zmorge-Buffet inmitten der englisch sprechenden jungen Leute in der Jugi. Während der anschliessenden Postautofahrt nach Vnà erhielten die Frauen vom Bericht des Chauffeurs schon einen Vorgeschmack über die Höhepunkte der Wanderung. Von Vnà aus ging es zu Fuss ins Val Sinestra, das 2011 zur Landschaft des Jahres ausgezeichnet wurde. Das Wetter war traumhaft und versprach ein schönes Wandererlebnis. Die bunten und vielfältigen Alpwiesen bildeten einen riesigen Blumenteppich und waren eine Wohltat für Auge und Gemüt. Romanische Vokabeln wurden anhand der Wegtafeln nebenbei gelernt, und beim idyllisch gelegenen Maiensäss Griosch genossen die Frauen einen erfrischenden Fichten-Sirup. Im Hof Zuort, einem stilvollen Berggasthof, war Mittagsrast angesagt. Ein Bündnerfleisch-Teller und ein Biera Engiadinaisa zur Stärkung machten das Genuss-Weekend perfekt. Weiter führte die Wanderung über drei imposante Hängebrücken und vorbei an den eindrücklichen Erdpyramiden bei Prà San Peder bis zum Kurhaus Val Sinestra. Das stattliche Kurhaus, auf einem hohen Felsen thronend, lud wiederum ein zu einem Kaffeehalt. Wer das frühere Kurhaus, das heute vom holländischen Eigentümer als Hotel geführt wird, besichtigte, konnte den Hauch aus früheren Zeiten direkt spüren. Über eine schmale Bergstrasse brachte das Postauto die muntere Gruppe nach Sent, ein weiteres schmuckes Dorf, vorbei an der Dorfkäserei und zurück nach Scuol.

Nun hiess es schon wieder Abschied nehmen vom schönen Engadin und mit der Bahn die Heimreise ins Rheintal antreten. Der Ausflug war sehr vielseitig und gemütlich, und die Teilnehmerinnen sind jetzt schon gespannt auf die nächste Idee der Reiseleiterin Anita Tinner. An dieser Stelle herzlichen Dank für die Organisation an Anita Tinner. (MR)

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