Frauengemeinschaft Berneck: Klara Herbst ist neue Teamleiterin

Die HV der Frauengemeinschaft Berneck stand unter dem Motto «Freundschaft».

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Andrea Looser (von links), Teamleiterin Klara Herbst, Claudia Castellazzi, Andrea Jüstrich.

Andrea Looser (von links), Teamleiterin Klara Herbst, Claudia Castellazzi, Andrea Jüstrich.

Bild: PD

(pd) «Die Blume blüht für eine kurze Zeit, Freundschaft für die Ewigkeit.» Unter diesem Motto fand Mitte Januar die 111. Hauptversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Berneck statt.

Teamleiterin Edith Schläpfer durfte 73 Mitglieder und Gäste im Restaurant Ochsen willkommen heissen. In ihren Begrüssungsworten hielt sie fest, dass Freundschaft zwar mit dem Buchstaben F beginne, aber viele Eigenschaften, die bei Freundschaft in den Sinn kommen mit V beginnen: Verlässlichkeit, Verständigung, Vergangenheit und natürlich Vertrauen.

Nach einem feinen Nachtessen liess man wie gewohnt das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Sei es die monatliche Frauenmesse, die Maiwallfahrt, der gemeinsame Ausflug der Frauenvereine, der Jahrmarkt mit Kaffeestube oder die Adventsfeier – es waren manche Stunden, die man in Freundschaft verbracht hatte.

Auch der Mach-Mit-Treff blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück und veranschaulichte, wie viel Arbeit und Liebe in den Anlässen für die Kinder von Berneck steckt.

Nach 16 Jahren im Vorstand der Frauengemeinschaft, davon zwölf Jahre in der Teamleitung, erklärten Edith Schläpfer und Nicole Friolet ihren Rücktritt. Mit grosser Freude wurde Klara Herbst als neue Teamleiterin gewählt. Zusammen mit ihren Kolleginnen wird sie nun die Geschicke der Frauengemeinschaft leiten.

Ein Dank ging an Margrith Zünd und Marianne Clerici, die viele Jahre lang jeweils die Lesungen in den Monatsmessen übernommen hatten und jetzt beide von diesem Amt zurücktraten.

Pfarrer Josef Benz erläuterte den Mitgliedern, dass Freundschaften im Leben wichtig seien und man aber auch etwas dafür tun müsse, dass sie bestehen bleiben. Mit «Ein Gebet an jedem Finger» von Papst Franziskus erzählte er von den verschiedenen Arten an Gebeten, wobei natürlich auch die Freundschaft ihren Platz hat.

Zur Überraschung aller durften Edith Schläpfer und Nicole Friolet auf der Bühne Platz nehmen, wo ihnen vom Vorstand, zusammen mit der Gruppe Kaktus, ein witzig selbstgedichtetes Lied vorgetragen wurde.

Aber es wurde nicht nur gesungen. Nein, auch eine ganz gwundrige Putzfrau beziehungsweise ein kurliges Fräulein mischte sich unter die Gesellschaft und brachte mit ihrem Charme und Witz die Frauen zum Lachen.

Höhepunkt war dann das «Zwergli» alias Gerda Soller, das zum Schluss des Abends seinen Hüftschwung durch den Saal wirbeln liess.