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Forstwirtschaft hat es schwer

OBERRIET. Wer bei der Einbürgerungsaktion mitmachte, mag gestaunt haben: Jeder neue Bürger einer der Ortsgemeinden innerhalb der politischen Gemeinde Oberriet ist automatisch auch Bürger des Allgemeinen Hofes geworden.
Gert Bruderer

OBERRIET. Wer bei der Einbürgerungsaktion mitmachte, mag gestaunt haben: Jeder neue Bürger einer der Ortsgemeinden innerhalb der politischen Gemeinde Oberriet ist automatisch auch Bürger des Allgemeinen Hofes geworden. Die Bürgerschaft dieses Allgemeinen Hofes hat an der Bürgerversammlung vom Freitag Abend die Jahresrechnung (mit einem Gewinn von 370 Franken) sowie das Budget (Gewinn: 1300 Franken) einstimmig genehmigt und keinen Wunsch nach Diskussion verspürt. Alles ist aber nicht eitel Sonnenschein, denn die Wald- und Forstwirtschaft hat es seit der Aufhebung des Euromindestkurses besonders schwer. Hinzu kommt, dass Import-Produkte wie Bretter oder ganze Fertighäuser unter Druck setzen und Sturmschäden in Deutschland und Österreich den Preisdruck verschärften. Im Forstrevier Oberriet wurde die Holznutzung deshalb weitgehend eingestellt.

Letztes Jahr wurde der Werkhof verlängert und eine einfache Waschanlage, die den Umweltbestimmungen entspricht, eingebaut. Der diesjährige Alptag findet am 14. Mai statt; Besammlung ist um 7 Uhr beim Forstwerkhof Mettlen. (gb)

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