Flüchtlinge in der Zivilschutzanlage

ST.MARGRETHEN. Die Zivilschutzanlage Rosenberg wird seit Dienstag als Notunterkunft für Flüchtlinge aus Syrien genutzt. 14 Personen wurden heute einquartiert.

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Viele der in Westeuropa ankommenden Flüchtlinge sind junge Männer. (Bild: Archiv/Keystone (Symbolbild))

Viele der in Westeuropa ankommenden Flüchtlinge sind junge Männer. (Bild: Archiv/Keystone (Symbolbild))

"Nachdem Deutschland wieder Grenzkontrollen an der österreichischen Grenze eingeführt hat, steigt der Zustrom von Asylsuchenden in Richtung Ostschweiz." Das schreibt Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St.Margrethen, in einem Communiqué. Da die Bundeszentren voll belegt seien, stelle St.Margrethen als Grenzort mit Grenzbahnhof den ankommenden Flüchtlingen als humanitäre Soforthilfe vorübergehend Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung. "Bei den in der Zivilschutzanlage Rosenberg untergebrachten Personen handelt es sich um Flüchtlinge aus Kriegsgebieten", teilt der Gemeindepräsident weiter mit.

"Rund um die Uhr"
Wie es im Communiqué weiter heisst, erfüllt die Gemeinde diese Bundesaufgabe "in enger Koordination und mit grosser Unterstützung" der Vereinigung der St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten. Unterstützung böten auch die Zivilschutzorganisation Am Alten Rhein, welche die Notunterkunft im Rosenberg rund um die Uhr betreut, sowie die Mannschaft der örtlichen Kantonspolizeistation.

14 alleinstehende Männer
In der Zivilschutzanlage Rosenberg können bis 60 Personen untergebracht und verpflegt werden. "In einer ersten Belegung wurden heute Nachmittag 14 alleinstehende männliche Flüchtlinge einquartiert", schreibt der Gemeindepräsident von St.Margrethen. Die Beurteilung der Asylgesuche liege weiterhin beim Staatssekretariat für Migration. Die Gemeinden helfen laut Mitteilung aber mit, eine vorübergehende Unterbringung der Flüchtlinge zu ermöglichen, bis die Asylsuchenden in Bundesempfangszentren übertreten könnten. (pd/red.)