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Florian Rutz erzählt Anekdoten und zeigt Fotos aus seinem Leben

THAL. Ältere Menschen tragen einen reichen Erfahrungsschatz in sich, der Gefahr läuft, plötzlich verloren zu gehen, bevor die Nachwelt davon richtig Kenntnis nehmen konnte.
Florian «Fox» Rutz (Bild: pd)

Florian «Fox» Rutz (Bild: pd)

THAL. Ältere Menschen tragen einen reichen Erfahrungsschatz in sich, der Gefahr läuft, plötzlich verloren zu gehen, bevor die Nachwelt davon richtig Kenntnis nehmen konnte. Einer solchen interessanten Person möchte die Donnerstags-Gesellschaft eine Plattform bieten, um von sich und alten Zeiten zu erzählen: Florian «Fox» Rutz, der langjährige Schulmeister an der Oberstufe Thal, gibt am Donnerstag, 7. April, an seiner ehemaligen Wirkungsstätte OZ Thal Einblicke in sein interessantes Leben.

Die einfachste Postadresse

Fox, Thal: Diese Adresse reiche aus, damit ein Päckli den Weg zu ihm finde, erklärt Florian Rutz nicht ohne Stolz. Diese Anekdote lässt erahnen, dass fast jeder waschechte Thaler den mittlerweile etwas knorrigen ehemaligen Oberstufenlehrer kennt mit seinem «schrägen Chassis», wie er selbstironisch vermerkt. Viele sind zu ihm in die Schule gegangen und haben seinen konsequenten Führungsstil, gepaart mit Wohlwollen und Engagement, kennengelernt. Andere haben ihn getroffen in seinem Zweitwohnsitz in Furna, von ihm «Konzernleitung» genannt.

Florian Rutz wurde vor 80 Jahren im toggenburgischen Stein geboren und wuchs in einfachsten Verhältnissen in einer Grossfamilie auf. Jedes musste damals im Alltag anpacken, und das Ernähren der Familie auf dem Hof mit drei Kühen und vier Geissen war ein täglicher Kampf. Dass er es unter diesen Voraussetzungen bis ans Lehrerseminar schaffte und das Primarlehrerpatent erlangte, war alles andere als selbstverständlich und erfüllte ihn mit Stolz. Hier konnte er seine Begabungen ausspielen, die breit gefächert sind: mathematisch-technisches Flair, handwerkliches Geschick, aber auch eine geschliffene Sprache, die er gerne in Form von Reimen oder Erzählungen zum Ausdruck bringt. So kommentierte er 21 Jahre lang mit der «Thaler Klicke» an der Cliquenfasnacht das Thaler Geschehen.

Stationen seines Lebens

Fox, der sich den Spitznamen selbst zugelegt hat, ist ein weitgereister Mann. Im Laufe der Jahre bildete sich aber eine Liebe, ja eine Leidenschaft für Island heraus, das er schon 28-mal mit dem Zelt bereist hat. Von allen Stationen seines Lebens hat Florian Rutz Bilder hervorgekramt, die er projizieren wird und auf denen die «alten Zeiten» aufleben werden. Manch einer dürfte sich auf diesen Bildern erkennen oder aber in einer der vielen Erzählungen eine Rolle spielen. Viele Anekdoten und manche Lacher sind an diesem vergnüglichen Abend garantiert. Der Anlass beginnt am Donnerstag, 7. April, um 20 Uhr in der Aula des Oberstufenzentrums Thal, Türöffnung 19.30 Uhr.

In der Pause offeriert die Donnerstags-Gesellschaft einen Apéro. Der Eintritt ist für Abo-Besitzer gratis. (th)

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