Finissage im Velomuseum

Nach 18 Jahren am jetzigen Standort an der Holderenstrasse werden am Freitag die Tore des Velomuseums «Im Gaden» für immer geschlossen.

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Interessierte Gäste im Velomuseum lassen sich von Museumsleiter François Cauderay (Mitte) informieren. (Bild: Fritz Heinze)

Interessierte Gäste im Velomuseum lassen sich von Museumsleiter François Cauderay (Mitte) informieren. (Bild: Fritz Heinze)

REHETOBEL. Das Mietverhältnis wurde gekündigt und der Auszug ist geplant. Für alle Freunde des Museums und an Velos Interessierten bietet sich an diesem Tag mit der Finissage die letzte Gelegenheit, das Museum zu besuchen. An der privaten Sammlung historischer Fahrräder, mit Objekten aus drei Jahrhunderten, vom Beginn der Entwicklung des Fahrrads bis in die Gegenwart, erfreuten sich jedes Jahr etliche hundert Besucher. Es wurde versucht, mit flexiblen Öffnungszeiten, individuellen Führungen und der Möglichkeit, alte Fahrzeuge selbst zu fahren, die Geschichte des Velos auf eine unaufdringliche Art und Weise zu vermitteln. Viele Schulklassen, Vereine, Betriebe, aber auch Fachleute zählten zu den wiederkehrenden Gästen.

Kontakte ins Ausland

Das Museum erfreute sich auch einer internationalen Akzeptanz, bemüht sich die Museumsleitung mit François Cauderay an der Spitze doch stets, wertvolle Objekte zu zeigen und mit ausländischen Sammlern und Museen Kontakte zu pflegen. Die Trägerschaft ist bestrebt und auch optimistisch, einen neuen Standort in Rehetobel für die Präsentation der Velosammlung zu finden. Erste Silberstreifen am Horizont sind zwar sichtbar, aber ob der Neustart gelingt, steht noch in den Sternen. (he)

Finissage im Rehetobler Velomuseum: Freitag, 28. September, ab 19 Uhr