«Filigran, zackig, mit Volumen»

Die Geschwister Elisabeth und Jakob Federer präsentierten an einer speziellen Weinvernissage am Samstag ihren ersten Cuvée rot.

Andrea Plüss
Drucken
Begeistert vom ersten Cuvée: Beda Germann, «Rheintal Wein», Ruth Schönenberger, Fritz Kuster, «Vinum Berneck», Elisabeth Federer, Lukas Fürst, «Schmid Wetli», Gemeindepräsident Jakob Schegg und Jakob Federer. (Bilder: Andrea Plüss)

Begeistert vom ersten Cuvée: Beda Germann, «Rheintal Wein», Ruth Schönenberger, Fritz Kuster, «Vinum Berneck», Elisabeth Federer, Lukas Fürst, «Schmid Wetli», Gemeindepräsident Jakob Schegg und Jakob Federer. (Bilder: Andrea Plüss)

BERNECK. Mehr als 120 Gäste, Aktionäre, Helfer und Weinfreunde waren zur Weinvernissage erschienen. Unter dem Motto «Wir pflegen Reben, Wein und Kultur» stellten die Geschwister Federer ihren ersten Cuvée rot vor, der seit Dezember 2009 in Eichenfässern lagerte. Musikalisch untermalt wurde die Degustation in stimmig-inspirierender Form vom Hackbrett-Trio Anderscht.

Tradition fortgeführt

2007 hatten sich Elisabeth und Jakob Federer entschlossen, den Weinanbau auf der Parzelle «Stegeler» fortzuführen, die bis 1999 vom Vater bewirtschaftet worden war. Rund 300 000 Franken investierten sie in die Terrassierung des 1,5 ha grossen Hanges und in die Reben. Unter dem traditionsreichen Namen Stegeler AG werden die Weine vertrieben.

Mit Beginn der wieder aufgenommenen Weinbauaktivitäten stand die Schmid Wetli AG den Geschwistern als Partner zur Seite, so Jakob Federer. Lukas Fürst, Reb- und Kellermeister bei Schmid Wetli, begleitete das Entstehen des Cuvée sozusagen von der Traube bis zur Abfüllung. Den aus den vier Traubensorten Diolinoir, Cabernet Jura, Cabernet Cortis sowie Merlot komponierten Cuvée beschrieb Fürst mit den Worten: «Filigran, zackig und mit Volumen». Es sei ein vielfältiger Wein, den man in der Region nicht unbedingt gewohnt sei.

Weininszenierung

Beda Germann sprach von einer «tollen Weininszenierung» und betonte den Mut und die Innovationskraft der Geschwister Federer.

Durften als Erste verkosten: Baldur Stocker, Andrea Kind und Fredi Zuberbühler (v. l.) von der Hackbrettformation Anderscht.

Durften als Erste verkosten: Baldur Stocker, Andrea Kind und Fredi Zuberbühler (v. l.) von der Hackbrettformation Anderscht.

Aktuelle Nachrichten