Feuerschutz neu geregelt

Das neue Feuerschutzreglement für Lutzenberg ist seit dem 20. Oktober in Kraft.

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LUTZENBERG. Die Flurgenossenschaft Hof-Süd beantragte beim Gemeinderat, an der Quartierstrasse Hof-Süd in Lutzenberg eine Signaltafel «Sackgasse». Denn hin und wieder verirrten sich Autofahrer und müssten feststellen, dass die Strasse nicht durchgehend befahrbar ist. Mit dem Signal solle auf den Umstand hingewiesen werden. Der Standort der Hinweistafel soll an der Einfahrt zur Quartierstrasse Hof-Süd, auf der Wiese der Parzelle Nummer 124, Hof (Eigentümer: Peter Hafner), sein. Der Gemeinderat hat das Begehren der Flurgenossenschaft und den Standort genehmigt. Ausserdem veröffentlicht er die Verkehrsanordnung nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren mit Rechtsmittelbelehrung. Das Hinweisschild darf erst angebracht werden, wenn die Verfügung rechtskräftig ist.

Neues Feuerschutzreglement

Mit Beschluss vom 17. August 2015 hat der Gemeinderat Lutzenberg das total revidierte Feuerschutz-Reglement inkl. Tarif dem Regierungsrat AR zur Genehmigung vorgelegt. Das zuständige Departement Sicherheit/Justiz hat die entsprechende Genehmigung beantragt. Allerdings hatte die Gebäudeversicherungsanstalt Assekuranz noch Präzisierungen verlangt, die nun in das Feuerschutzreglement eingeflossen sind.

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat die Revision des Feuerschutzreglements genehmigt. Es wurde am 20. Oktober 2015 in Kraft gesetzt. Der Gemeinderat Lutzenberg nimmt davon Kenntnis und erlässt den neuen Tarif für die Feuerwehr-Ersatzabgabe per 1. Januar 2016.

Beitrag der Denkmalpflege

Im Weiler Tobel, Wienacht-Tobel, wird ein Brunnentrog inklusive Brunnenstock ersetzt. Dies erfolgt in Holz auf dem bestehenden Sandsteinsockel. Grundeigentümerin ist die Korporation Pro Tobel. Der Gemeinderat Lutzenberg gewährt den vom Kanton beantragten Gemeindebeitrag von 284 Franken.

Im nationalen Ortsbild, wie im Weiler Tobel, werden Denkmalpflegebeiträge für 60 Prozent der Mehrkosten ausgerichtet. Zwei Drittel des Beitrags übernimmt der Kanton, ein Drittel die Gemeinde. Der kantonale Beitrag an den Ersatz des Brunnentrogs beläuft sich auf 568 Franken, der beantragte Gemeindebeitrag auf 284 Franken. Das ergibt einen Gesamtbeitrag von 852 Franken. (gk)