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Feuer zerstört Stall und zwei Wohnhäuser in Mels +++ Brandstiftung nicht ausgeschlossen +++ Polizei bittet um Bilder und Videos

Am Samstagabend sind in Mels mehrere Gebäude in Brand geraten. Der Sachschaden dürfte über eine Million Franken betragen. Die Brandursache bleibt auch am Sonntag nach wie vor unklar. Die Polizei erhofft sich weitere Hinweise zur Brandursache durch Videos und Bilder.
Rossella Blattmann und Martin Schneider

Meterhohe Flammen, drei abgebrannte Gebäude, Schaden in Millionenhöhe – das ist die traurige Bilanz des Brandes in Mels von Samstagabend. Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, sagt am Sonntagmittag gegenüber «Tagblatt Online»:

«Die Zerstörung war so stark, dass die Brandermittler erst heute daran sind, die Brandursache vor Ort zu klären.»

Am Samstag sei dies nicht möglich gewesen.

Wer oder was hat das Feuer ausgelöst?

Die Brandursache ist laut Krüsi unklar. Aufgrund des immensen Schadens werde die Klärung der Brandursache eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Momentan müsse man jede Option in Betracht ziehen. Der Kapo-Sprecher sagt:

«Auch Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen.»

Man sei auch mit dem Bauer, dem der abgebrannte Stall gehört, im Gespräch. «Vielleicht hat er etwas im Stall gemacht, dass das Feuer ausgelöst hat.» Eine brennende Zigarette, Umbauarbeiten oder elektrische Installationen seien alles mögliche Gründe, sagt Krüsi. Auch Futtermittel oder Dünger könnten in Flammen aufgehen und so einen Brand auslösen. Sicher sei einzig, dass es sich um keinen Blitzeinschlag gehandlet habe.

Beim Brand wurden zwei Wohnhäuser sowie ein Stall komplett zerstört. (Bild: Kapo SG)

Beim Brand wurden zwei Wohnhäuser sowie ein Stall komplett zerstört. (Bild: Kapo SG)

Person rettete sich aus Haus

Betroffen vom Brand am Amperdellweg waren am Samstag zwei Wohnhäuser, ein Stall sowie mehrere Maschinen. Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, sagte in einer ersten Stellungsnahme:

«Vom Stall steht nur noch das Gerippe.»

Die Schadenssumme dürfte gemäss einer ersten Einschätzung über eine Million Franken betragen.

Personen seien keine verletzt worden. Die einzige Person, die sich noch in einem der Wohnhäuser befunden habe, konnte dieses selbständig verlassen. Das andere Wohnhaus sei unbewohnt gewesen. Auch Tiere seien keine zu Schaden gekommen, da sich diese bei Ausbruch des Brandes auf den Weiden und nicht im Stall befunden hätten.

Föhn erschwerte Löscharbeiten

Beim Brand, der kurz nach 20:30 Uhr am Samstag der kantonalen Notrufzentrale gemeldet wurde, standen gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen rund 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Die ersten eintreffenden Kantonspolizisten sowie Feuerwehrleute fanden die Liegenschaft im Vollbrand vor. Gemäss Mediensprecher Hanspeter Krüsi wurden die Löscharbeiten durch den Föhn erschwert.

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen wurden auch ein Sanitätseinsatzleiter und ein Rettungswagen an den Brandort aufgeboten. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der Brandursachenermittlung beauftragt.

Suche nach Bildern und Videos des Brandes

Am Sonntagnachmittag teilte die Kantonspolizei St.Gallen in einer weiteren Medienmitteilung mit, dass sie auf der Suche nach Bildern und Videos des Brandes ist. Die Brandursachenermittlung gestalte sich aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Häuser und des Stalls äusserst schwierig. Der Brand sei von zahlreichen Leuten beobachtet worden. Deren Bilder und Videos könnten gemäss der Kantonspolizei letztlich wichtige Ermittlungsansätze zur Brandausbruchszone und dann der Brandursache geben.

Hinweis:

Die Kantonspolizei St.Gallen bittet Personen, welche über Bild- oder Videomaterial des Brandes verfügen, diese über die Webseite www.kapo.sg.ch 'Uploadportal' oder direkt über den Link https://kaposg.link/upload hochzuladen.

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