Feuer und Flamme im Museum Büchel

Rüthi/Büchel. Im Dorfmuseum Rüthi-Büchel wird morgen Sonntag um 14 Uhr zum ersten Mal die neue Sonderausstellung «Feuer und Flamme» gezeigt.

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Rüthi/Büchel. Im Dorfmuseum Rüthi-Büchel wird morgen Sonntag um 14 Uhr zum ersten Mal die neue Sonderausstellung «Feuer und Flamme» gezeigt. Ausgehend vom Bild des Manieristen Giuseppe Arcimboldo, der als Hofmaler der Habsburger in Wien und Prag arbeitete, werden alle Möglichkeiten, Feuer zu entfachen seit der Urzeit bis in die Moderne dargestellt.

Heute, wo wir mit dem Wegwerffeuerzeug die begehrte Flamme ohne Mühe jederzeit zur Verfügung haben, brauchen wir das Feuer kaum mehr. Wir kochen auf dem Glaskeramikherd, beleuchten mit Spots und Sparlampen, heizen mit Öl, brauchen uns vor wilden Tieren nicht mehr zu schützen, und Raucher gibt es immer weniger. Früher aber war Feuermachen ein Problem.

Der Dichter Franz Grillparzer war in einer schlaflosen Nacht nicht im Stande, Feuer zu schlagen und sich eine Kerze anzuzünden, um weiter arbeiten zu können.

Das Feuer begleitete den Menschen von der Urzeit bis heute und hat ihm geholfen, sich die Metalle dienstbar zu machen und Maschinen in Bewegung zu setzen. Feuer ist aus der Entwicklung des Menschen nicht wegzudenken. Es lohnt sich, sich mit diesem Problem einmal auseinanderzusetzen. Eintritt frei. (pd)

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