Festgottesdienst mit Chorakademie

ALTSTÄTTEN. Im Festgottesdienst zum Kirchenpatrozinium des heiligen Nikolaus singt am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr der Chor der zweiten Altstätter Chorakademie die «Missa brevis in B-Dur» (KV 275) für gemischten Chor, vier Solisten und Streichorchester von Wolfgang Amadeus Mozart.

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ALTSTÄTTEN. Im Festgottesdienst zum Kirchenpatrozinium des heiligen Nikolaus singt am kommenden Sonntag um 9.30 Uhr der Chor der zweiten Altstätter Chorakademie die «Missa brevis in B-Dur» (KV 275) für gemischten Chor, vier Solisten und Streichorchester von Wolfgang Amadeus Mozart. Über 40 Teilnehmer aus Altstätten und dem Rheintal sind in der intensiven Probenphase zu einem homogenen Chorklang zusammengewachsen. Die Missa brevis in B hat Mozart im Jahr 1777 – noch im Dienst des Salzburger Erzbischofs komponiert. Obwohl sie eine echte Missa brevis (kurze Messe) ist, ist sie länger als andere Messen gleicher Art von Mozart.

Hohes Niveau

Kompositorisch ist sie von hohem Niveau und enthält vollkommen neue, expressive Ausdrucksformen so im «Et incarnatus est» des Credo oder zu Beginn des Gloria und des Agnus Dei. Das Kyrie ist leicht beschwingt, kurz und knapp. Das Gloria ist wie üblich ein rascher Satz, Textteile werden nur selten wiederholt. Das Benedictus bildet einen ruhigen Satz nur für Solisten, in diesem Fall ausschliesslich für die Sopranistin, und schliesst mit der Wiederholung des Hosanna ab. Das dona nobis pacem ist – wie bei Mozart üblich – sehr heiter und wird vor allem wieder den Solisten vorbehalten.

Die Sänger der zweiten Chorakademie, die Solisten Renate Ess, Sopran, Trudi Tiefenthaler, Alt, Walter Ess, Tenor, Thomas Schütz, Bass, der Organist Bernhard Loss und das Orchester St. Nikolaus unter der Leitung des Kirchenmusikers Bartholomäus Prankl freuen sich, mit dieser festlichen Musik zur Festfreude am Kirchenpatrozinium beitragen zu können. (pd)