Fenkholz überzeugt Jury

Beim «Prix Lignum» belegt die Sägerei Fenkholz aus Hinterforst den zweiten Rang.

Merken
Drucken
Teilen
Das preisgekrönte Objekt steht in Hinterforst. (Bild: pd)

Das preisgekrönte Objekt steht in Hinterforst. (Bild: pd)

HINTERFORST. Das Oberrheintaler Unternehmen hatte grosse Konkurrenz, denn in der Preisregion Ost (Kantone AI, AR, GL, GR, SG, TG und das FL) hatte die Jury insgesamt 88 eingereichte Projekte zu beurteilen.

Zur Umgebung passend

Die Jury schreibt zum Preisträger Folgendes: Die beiden Fenkholz-Neubauten liegen am oberen Dorfrand an leichter Hanglage und begrenzen das Werkgelände.

Die Satteldächer passen die Hallen in das Dorfgefüge ein, das dort von Einfamilien- und Bauernhäusern geprägt ist.

Regionale Mittel eingesetzt

Die Seitenfassaden sind mit unterschiedlich dicken Latten verkleidet, die Stirnseiten mit einer transparenten, fein gegliederten Haut überzogen. Beides trägt viel zur feinen Massstäblichkeit der Anlage bei.

Die Erweiterung folgt ganz der Idee, vorwiegend regionale Mittel zum Bauen einzusetzen. Die Konstruktion ist einfach und direkt, aber sauber und zweckmässig.

Packende Architektur

Die Anlage veranschaulicht exemplarisch, wie eine packende Architektur geschaffen werden kann, die auf den Möglichkeiten eines Sägebetriebs beruht, die die Tradition weiterspinnt und sie mit hoch entwickeltem Wissen und Können verknüpft.

Und der Bau zeigt, wie ein Familienbetrieb seinen Weg sorgfältig in die Zukunft weiterbaut: ökologisch, ökonomisch wie auch architektonisch. (pd)