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Felix Bischofberger tritt in Thal nicht mehr an

Seit Freitag sind nur noch drei Kandidaten im Rennen um Röbi Raths’ Nachfolge als Gemeindepräsident.
Remo Zollinger
Als Mitglied der Tourismuskommission sprach Bischofberger an der Bundesfeier. (Bild:rez)

Als Mitglied der Tourismuskommission sprach Bischofberger an der Bundesfeier. (Bild:rez)

Da waren’s nur noch drei: Auf ihrer Webseite gab die Gemeinde Thal am Freitag bekannt, dass für den zweiten Wahlgang der Ersatzwahl für Gemeindepräsident Röbi Raths drei Kandidaturen rechtzeitig eingegangen sind.

Die erste davon war die von Felix Wüst, FDP. Es folgten die von Werner Reifler, CVP, und Michael Fitzi, SVP.

Ein zweiter Punkt der knapp gehaltenen Meldung betrifft die Kandidaten, die auf die Teilnahme am zweiten Wahlgang verzichten. Dass Rossano Sarcinella nicht mehr dabei ist, überrascht nicht. Der parteilose Thaler konnte im ersten Wahlgang mit 151 deutlich am wenigsten Stimmen verzeichnen und liess noch am Wahltag verlauten, er werde wahrscheinlich nicht nochmals antreten.

Kopf-an-Kopf-Rennen ging an Parteikollege Reifler

Der zweite Name, der bei den Verzichtenden auftaucht, ist Felix Bischofberger. Er hatte sich Ende September im ersten Wahlgang ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit CVP-Parteikollege Werner Reifler geliefert. Reifler sammelte dabei 564 Stimmen, Bischofberger deren 540. Damit schnitten diese beiden Kandidaten besser ab als die nochmals antretenden Felix Wüst (FDP, 474 Stimmen) und Michael Fitzi (SVP, 396).

Im zweiten Wahlgang ist nun jedoch nur noch Platz für einen CVP-Kandidaten – und dieser heisst Werner Reifler. Für ihn hat sich die CVP Thal-Staad-Altenrhein am Donnerstagabend entschieden. Auf Facebook gab Felix Bischofberger daraufhin bekannt, nicht als nicht nominierter, «wilder Kandidat» für das Gemeindepräsidium zu kandidieren, obwohl ihn die CVP- Ortspartei «ganz knapp» nicht mehr für den zweiten Wahlgang nominiert habe.

Er bleibt Gemeinderat und Kirchenpräsident

In seinem Facebook-Eintrag bedankt er sich bei allen Wählerinnen, Wählern, Wahlhelfern und seiner Familie und schreibt, er habe im Wahlkampf «viele positive wie auch negative Erfahrungen» gesammelt. Für seine Zeilen erfährt der Nicht-mehr-Kandidat viel Zuspruch. Der Altenrheiner Postunternehmer schreibt auch: «In der Gemeinde stehen grosse Arbeiten an. Sie können darauf zählen, dass ich mich als Gemeinderat weiterhin engagiert einsetzen werde.» Dem Gremium bleibt er also ebenso erhalten wie der katholischen Kirchgemeinde, der er als Präsident vorsteht. Er hätte sich von diesem Amt zurückgezogen, wäre er Gemeindepräsident geworden.

Die Stimmbürgerinnen und -bürger der Gemeinde Thal müssen sich nun also nur noch zwischen Wüst, Reifler und Fitzi entscheiden. Der zweite Wahlgang findet am Sonntag, 17. November, statt.

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