Fed-Chefin Janet Yellen in der Zwickmühle

Trotz guter Daten des amerikanischen Arbeitsmarktes wird die US-Notenbank Fed vor Ende 2015 keine Zinserhöhung vornehmen. Es gibt sogar Stimmen, die bis zu den Wahlen im November 2016 mit keiner Zinserhöhung mehr rechnen.

Merken
Drucken
Teilen

Trotz guter Daten des amerikanischen Arbeitsmarktes wird die US-Notenbank Fed vor Ende 2015 keine Zinserhöhung vornehmen. Es gibt sogar Stimmen, die bis zu den Wahlen im November 2016 mit keiner Zinserhöhung mehr rechnen. Der Grund: Seit Sommer dieses Jahres liegt der Fokus nicht mehr auf der Beschäftigung, sondern auf der Frage, ob sich nach der Dollarstärke und den Marktturbulenzen in und um China eventuell ein allgemeiner zyklischer Abschwung der US-Wirtschaft anbahnen könnte. Eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums im Nullzinsregime wäre Gift für die Märkte. Fed-Chefin Janet Yellen steckt nun in der Zwickmühle. Wartet sie weiter zu, läuft sie Gefahr, den letztmöglichen Zeitpunkt für den ersten Zinsschritt zu verpassen. Dreht sie im reifen Zyklus an der Zinsschraube, könnte ihr vorgeworfen werden, einen Abschwung erst eingeleitet zu haben. Jetzt ist absolutes Feintuning gefragt. (pd)

Sie möchten Ihr Vermögen systematisch und ertragreicher anlegen? Suchen Sie attraktive und innovative Anlageprodukte, die Ihren Bedürfnissen gerecht werden? Als Raiffeisen-Kunde stehen Ihnen die besten Anlagelösungen (Best-in-Class) aus der Welt des Anlegens offen.

Ob bei Ihnen Sicherheit, Rendite oder Flexibilität im Zentrum stehen, es gibt für jedes Bedürfnis eine passende Anlagelösung. Mit einer persönlichen Beratung unterstützen wir Sie, um aus der Auswahl der verschiedenen Anlageprodukte das für Sie Passende zu finden. Mit unseren Finanz-Newslettern sind Sie zudem immer am Puls des Marktes.

www.raiffeisen.ch/anlegen