FDP hat für Kantonsrat nominiert

Am 28. Februar 2016 finden im Kanton Parlaments- und Regierungsratswahlen statt. Der Wahlkreis Rheintal hat siebzehn Kantonsratssitze zugut. Am Mittwoch nominierte die FDP Rheintal fünfzehn Kandidatinnen und Kandidaten.

Monika von der Linden
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REBSTEIN. Am Sonntag erst waren die Eidgenössischen Parlamentswahlen. Noch geben sie zu reden, nicht zuletzt weil der zweite Wahlgang für den Ständerat noch aussteht. Und schon befassen sich die Rheintaler Kreisparteien mit der nächsten Wahl. Am 28. Februar 2016 gilt es, das Kantonsparlament neu zu bestellen. Von den 120 Kantonsratssitzen entfallen siebzehn auf den Wahlkreis Rheintal. Die FDP Rheintal präsentierte ihren Mitgliedern an der Nominationsversammlung von Mittwochabend, in den Räumen der Pro Verda AG in Rebstein, eine volle Liste.

Wahlstabsleiter Andreas Eggenberger (Rebstein) stellte den Delegierten drei Kandidatinnen und zwölf Kandidaten vor. Bisher vertreten Rolf Huber (Gemeindepräsident in Oberriet) und Stefan Britschgi (Gemeinderat in Diepoldsau) die Kreispartei im Kantonsrat. Sie kandidierenden erneut und werden auf der FDP-Liste doppelt geführt. Für die verbleibenden dreizehn Listenplätze gibt es jeweils einen Kandidaten oder eine Kandidatin (siehe Bildlegende).

Die gut besuchte Versammlung nominierte alle Kandidierenden in globo und einstimmig. Einzig die Reihenfolge der Liste gab Anlass zur Diskussion. Helga Klee brachte den Vorschlag ein, Frauen speziell zu fördern und sie direkt nach den Bisherigen zu aufzulisten. Schliesslich entschied sich aber die Mehrheit, Frauen und Männer gleich zu behandeln und alle neuen Kandidierenden in alphabetischer Reihenfolge zu führen. Frauen bedürften keiner Bevorzugung, eine alphabetische Reihenfolge sei die einzig faire Variante, hatte die Mehrheit argumentiert. Wahlstabsmitglied Michael Jäger forderte alle Mitglieder auf, den Wahlkampf als Mannschaftssport zu sehen. Nur bei einem gemeinsamen Einsatz gebe es Erfolge und Sitze zu verteilen.