FCL stoppt Admira nicht

Die zwölfte Runde der Ersten Liga bewahrte den Status quo an der Tabellenspitze: Sowohl die Admira wie auch Altach gewannen ihre Spiele. Die Austria Lustenau trennte sich im Verfolgerduell mit WAC/St. Andrä torlos Unentschieden.

Merken
Drucken
Teilen

Die zwölfte Runde der Ersten Liga bewahrte den Status quo an der Tabellenspitze: Sowohl die Admira wie auch Altach gewannen ihre Spiele. Die Austria Lustenau trennte sich im Verfolgerduell mit WAC/St. Andrä torlos Unentschieden.

Dem FC Lustenau ist es nicht gelungen, die Admira zu stoppen: Im Heimspiel unterlagen die blau-weissen Lustenauer mit 0:3.

In der zweiten Runde war es den Lustenauern noch gelungen, der Admira einen Punkt abzuluchsen – davon war der FCL in diesem Spiel weit entfernt. Immerhin gewann auch Altach, wenngleich der Sieg gegen Gratkorn mit 1:0 denkbar knapp ausfiel. Das Duell der ersten beiden Verfolger des Spitzenduos, WAC/St. Andrä und Austria Lustenau, endete torlos Unentschieden, wobei die Gäste aus Vorarlberg dem Sieg wesentlich näher standen als die Kärntner.

FCL gegen Admira chancenlos

Zu keinem Zeitpunkt der Partie hatte der FC Lustenau gegen den alleinigen Spitzenreiter eine realistische Chance auf einen Punktgewinn – schon nach 17 Minuten stand es 0:2. Als Doppeltorschütze konnte sich der Admiraner Benjamin Sulimani feiern lassen. In der Folge schalteten die Niederösterreicher einen Gang zurück, während der FCL versuchte, sich zurück ins Spiel zu kämpfen.

So erspielten sich die Platzherren durchaus einige Torchancen, der aufmerksame Torhüter Hans-Peter Berger machte aber allesamt gekonnt zunichte.

16-jähriger Torschütze

Den Schlusspunkt hinter die insgesamt mässige, aber unterhaltsame Partie setzte dann ein Teenager: Der erst 16-jährige Admira-Stürmer Marcel Sabitzer – Jahrgang 1994 – erzielte in der 93. Minute noch das Tor zum Endresultat: 0:3.

SCR Altach hält Schritt

Altach reichte gegen den Abstiegskandidaten Gratkorn eine starke Viertelstunde, um die drei Punkte ins Trockene zu bringen: Nach dem Führungstor durch Schütz in der 16. Minute konnten sich die Platzherren zurücklehnen, vergaben aber noch etliche weitere Torchancen. Dies rächte sich nach der Pause beinahe, ein Freistoss des Gratkorners Windisch landete an der Latte, und auch Vorraber brachte den Ball nicht über die Linie.

Diese zwei Chancen waren allerdings nur ein Strohfeuer, in der Folge konnten die Gäste keinen Druck mehr entwickeln, so dass es schliesslich beim nicht unverdienten Heimsieg für Gelb-Schwarz blieb.

Verfolgerduell torlos

Der Austria Lustenau ist es in Wolfsberg nicht gelungen, einen insgesamt guten Auftritt in Tore und Punkte umzumünzen. Bei der Überraschungsmannschaft der Saison – WAC/St.

Andrä liegt als Aufsteiger gefestigt auf Rang drei – spielte die Austria gut, erspielte sich auch zahlreiche Torchancen, aber nutzen konnten sie keine.

Die besten Möglichkeiten besassen zweimal Roth sowie Kampel nach der Pause, als die Austria das Tor mit Vehemenz suchte. Die Kärntner kamen demgegenüber zu keiner einzigen Torchance, weshalb sie mit dem Unentschieden letztlich noch mehr als gut bedient sind.

Auf die Tabelle hat dies keine Auswirkungen; während die Wolfsberger auf dem Podest bleiben, verbleibt auch die Austria Lustenau auf dem vierten Tabellenrang, einen Punkt vor dem FCL auf Platz sechs. (rz)