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FC WIDNAU: Das Dessert der Saison kam zum Schluss

Nach harzigem Start in die erste 2.-Liga- Saison seit acht Jahren gelang eine gute Rückrunde.
Gerhard Huber

Was war das für ein Seuchenjahr in der vorletzten Spielzeit für die Widnauer: Interne Grabenkämpfe zwischen den Spielern, Grüppchenbildung und ein zweimaliger Trainerwechsel spülte das während vielen Jahren beste Rheintaler Team auf die Abstiegsplätze der 2. Liga interregional.

Zahlreiche Abgänge renommierter Kicker wie Julian Bösch, Sahin Irisme und Kevin Bärlocher waren die Folge. Die Zuzüge beschränkten sich auf junge Ta- lente, die meist ihre Wurzeln in der Widnauer und Diepoldsauer Nachwuchsarbeit hatten.

Serie von Enttäuschungen und Niederlagen im Herbst

Was zunächst zu einer Serie von Enttäuschungen und Niederlagen führte. Die Aegeten-Kicker wollten nicht richtig aus den Startlöchern kommen und brauchten nach anfänglichen Durchtauchern und einem unerwarteten Aufenthalt in der Abstiegszone beinahe die ganze Vorrunde, um in die ruhigeren Gefilde des gesicherten Mittelfelds zu kommen.

Nachdem im Winter dann auch noch Toptorjäger Jasmin Abdoski in Richtung Uzwil abhanden gekommen war, Dario Faleschini seine Karriere beendete und Fadri Jäger zum Militär musste, war eine ebenso harzige Rückrunde zu befürchten.

Doch weit gefehlt. Sportchef Markus Hutter hatte in der Winterpause Routinier Murat Demirtas vom FC Rankweil auf die Aegeten gelockt. Ein erfahrener Abwehrstratege und begnadeter Freistossschütze, der die in den letzten Saisons oft unglücklich agierende Defensive festigte und zusammenhielt. Und dann machte sich die Arbeit von Trainer Sven Sonderegger bezahlt, der immer wieder jungen Spielern die Gelegenheit zur Bewährung gab. Er setzte auf einen Mix der verbliebenen interregio-erfah- renen Spieler wie Diego Liechti, Dominik Nüesch, Sandro Sonderegger, Daniel Lüchinger und Valentin Aggeler, mit jungen Ballkünstlern wie Daniel Lässer, Sandro Hutter, Daniele Lamorte und Ali Jusefi.

Und siehe da: Das Team fand zu seinem eigenen Spiel und sammelte 21 der total 37 erzielten Punkte in der Rückrunde. Die vier Niederlagen erfolgten jeweils nur mit einem Tor Unterschied.

Zum Schluss eine Serie mit fünf Siegen

Zuletzt überzeugte Sondereggers Mannschaft mit einer aus fünf Siegen bestehenden Serie. Ein Indiz dafür, dass die Aufbauarbeit nach dem grossen Schnitt im letzten Sommer zu gelingen scheint. Es ist zudem schneller geglückt als vielerorts gedacht, die mit reichlich Talent gesegneten Jungkicker ins Spiel zu integrieren.

Das Saisonziel von Mannschaft, Vorstand und Trainerteam war nach der enttäuschenden Vorsaison bescheiden: Der sechste Rang. Mit einem Platz auf dem Podest, allerdings deutlich hinter Aufsteiger Buchs und Weesen, wurde dieses Ziel übertroffen. Und was für die Widnauer wohl noch wichtiger ist: Letztlich hat man alle Rheintaler Konkurrenten knapp, aber doch in Schach halten können.

Gerhard Huber

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