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FC STAAD: Sehr viel vorgenommen, aber wenig davon umgesetzt

Der Absteiger in die 4. Liga strebt nicht unbedingt den sofortigen Wiederaufstieg an.
Günther Böhler

Die rote Laterne in der Winterpause wurde bei den Staadern – 2015/16 Zweite in der 3. Liga – nicht ignoriert, sondern man wollte im Frühjahr noch unbedingt über den Strich kommen.

«Wir hatten uns sehr viel vorgenommen. In der Vorbereitung wurde mehr Aufwand betrieben als in den vergangenen Jahren», sagt Trainer Cornel Rüst. Als Konditionstrainer kam mit Cyrill Meier ein ausgewiesener Fachmann. «Das Kader konnten wir ordentlich bestücken, wobei wir ausser auf der Torhüterposition nur ehemalige Staader zurückgeholt haben.»

Nach Siegen gegen Rheineck und Goldach im Rennen

Doch bereits der Auftakt in die Rückrunde ging dann daneben, und noch jetzt ist Rüst anzumerken, dass die knappe Derby-Niederlage gegen die zweite Garnitur des FC Widnau inklusive verschossenem Penalty noch nagt.

Denn was unmittelbar folgte, war vielversprechend. «In den Derbys gegen Rheineck (5:3) und Goldach (4:3) ist es uns gelungen, unser Potenzial aufzuzeigen. Plötzlich waren wir wieder im Rennen», liefert der Staader Übungsleiter den erfreulichen Teil des Rückrundenrückblicks. Und auch in den Spielen gegen die Topteams sah Rüst das Bemühen seiner Akteure, doch der Leistungs- und Qualitätsunterschied war einfach zu gross. «Diese Niederlagen waren aber budgetiert», sagt Cornel Rüst. Anders dagegen sieht die Sache bei den Niederlagen gegen Appenzell und vor allem Teufen aus, wo es auf dem Bützel ein bitteres 0:9 setzte. «In diesen beiden Partien haben wir den Ligaerhalt verspielt. Danach war die Luft draussen», sagt Rüst wehmütig.

Adrian Rüst ersetzt seinen Bruder Cornel als Trainer

Zeit zum Jammern bleibt im Lager der Seebuben jedoch nicht. Die Planung für die kommende Saison ist bereits im Gang. «Mein Bruder Adrian wird das Team übernehmen, während ich für das Präsidentenamt im Verein kandidiere», verrät der 32-Jährige, der in den letzten Spielen selbst vermehrt zum Einsatz gekommen ist. Gemäss dem scheidenden Trainer möchte der «Neue» weitere ehemalige Staader zurückholen und zudem viele A-Junioren einbauen. Einige von ihnen sind schon in der Rückrunde immer wieder zu Einsätzen gekommen.

«Wir sind überzeugt, dass dies für Staad die richtige Richtung ist. Ob es für den Wiederaufstieg reicht, wird sich zeigen», sagt der designierte Vereinspräsident. Die Zielvorgabe laute, eine funktionierende und im Verein gut integrierte Mannschaft auf die Beine zu stellen. Fix neu dabei sind Patrick Scheier und Iain Geisselhardt von den A-Junioren sowie Bekim Izairi, der nach einer längeren Pause wieder einsteigt. Mit Cédric Tscherne, der in die 2. Liga zu Au-Berneck wechselt, und Michel Jonovic (Ziel unbekannt) stehen aber auch zwei Abgänge bereits fest.

Günther Böhler

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