FC STAAD: Die Rückkehrer sollen es richten

Das Schlusslicht startet besser vorbereitet in die Rück- als vor einem halben Jahr in die Vorrunde. Allerdings ist fast die komplette Mannschaft ausgewechselt worden.

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Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr lagen die Seebuben in Lauerstellung zum Tabellenführer, diese Saison geht’s um den Ligaerhalt: Im Herbst wurden nur sieben Punkte erzielt.

Damit noch der rettende Sprung über den Strich gelingt, hat der FC Staad einiges unternommen. Seit Januar sind die Staader gemäss dem neuen Trainer Cornel Rüst fleissig am Trainieren. «Um die Abstiegsplätze zu verlassen, müssen wir gegenüber den anderen Teams konditionell einen Vorsprung haben», sagt Rüst. Deshalb ist mit Cyrill Meier ein Konditionstrainer zur Mannschaft gestossen, «der die Jungs ordentlich drannimmt.»

Wieder mal Rückkehr von Goalgetter Boris Zivaljevic

Ein Schwerpunkt der intensiven Vorbereitung war die Defensivarbeit. Mit 30 Gegentreffern zeigte Staad hinter Widnau II (34) die zweitschlechteste Abwehrleistung. Da aber auch Tore geschossen werden müssen – mit nur 15 Treffern war die Offensive bislang die schlechteste der Liga – freut sich Rüst besonders über die erneute Rückkehr von Boris Zivaljevic vom FC Hard, der in der Saison 2015/16 mit 21 Toren der Staader Topskorer war. Zudem brachte Zivaljevic mit Misko Jonovic einen weiteren Stürmer aus Hard mit.

Mit Fabian Krämer von der zweiten Mannschaft, Marco Hirt von den Senioren, Durim Sulejmani (Rorschach), Almir Veljiji (Besa), Cédric Tscherne (St. Margrethen) und Ronald Marku (Pause) kehrt ein Sextett ins Staader 3.-Liga-Team zurück. Goalie Beni Wüst und Sancar Özdemir komplettieren das «Zuzüger-Kader» nebst den A-Junioren Haki Baralija, John Dornbierer und Jonas Müller.

Diesen vielen Zuzügen stehen fast ebenso viele Abgänge gegenüber. «Wirklich schmerzhaft sind nur der von Torhüter Nemanja Babic sowie Juan Galan, dem besten Torschützen der Vorrunde» sagt Rüst. Das Ziel ist der Ligaerhalt, aber ebenso wichtig ist Rüst, nicht jedes halbe Jahr fast das komplette Team auswechseln zu müssen: «Ich möchte mit möglichst vielen Spielern des aktuellen Kaders in die nächste Saison gehen – notfalls eine Liga tiefer.»

Günther Böhler