FC Rüthi setzt sich durch

FUSSBALL. GMit dem Viertligisten Zuzwil traf Rüthi auf einen ebenbürtigen Gegner, siegte aber dennoch 2:1 (0:0).

Mäx Hasler, Reto Wälter
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egen Zuzwil gab Trainer Celli Lüchinger seiner zweiten Garde eine Chance und schonte gleich sechs Stammkräfte. Was das Defensivverhalten anbelangte, zeigten die Wechsel keine Wirkung: Die Abwehr stand gut und hatte die gegnerischen Stürmer im Griff. Allerdings lässt sich das Gleiche auch über die Zuzwiler Defensive sagen: Buchreitner und Thalmann verfolgten Rüthis Stürmer Ender und Allgäuer auf Schritt und Tritt, liessen nichts zu. So wurde zwischen den beiden Strafräumen hin und her gespielt, ohne dass sich in der ersten Hälfte nennenswerte Chancen ergaben.

Rüthi dreht auf

Nach der Pause erhöht Rüthi das Tempo, spielte offensiver und kam auch zu Chancen: 52. Berisha, 60. Ender. Allerdings brauchte es den Doppelwechsel nach einer Viertelstunde, bis der Knoten platzte. Bei einer Hereingabe Enders sah der Schiedsrichter ein Handspiel – der kurz zuvor eingewechselte Jérome Lüchinger verwertete den Penalty. Kurz darauf zog Kuhn aus 30 Metern ab und versenkte den Ball zum Ausgleich.

Ebenbürtiger Gegner

Zuzwil demonstrierte damit, dass es ein ebenbürtiger Gegner war. Auch danach kamen sie zu Chancen, genau so wie Rüthi, für die es vor allem Ender verpasste, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Dies tat Allgäuer in der 85., indem er die Hereingabe von Berisha verwertete. Letzterer hatte im Spiel der Rüthner Glanzpunkte gesetzt, war lauffreudig und stark am Ball und somit verdient am entscheidenden Tor beteiligt.

2. CUP-VORRUNDE

Zuzwil (4.) – Rüthi (3.) 1:2 (0:0)

Gemeindesportplatz – 40 Zuschauer – SR: Farhat

Tore: 61. J. Lüchinger (Penalty) 0:1, 62. Kuhn 1:1, 85. Allgäuer 1:2.

Rüthi: Weder, Langenegger, Ammann, Allgäuer, Berisha, Kobler (60. Zäch), Schnüriger, Salihu (60. J. Lüchinger), Ibrahimi (80. Ch. Lüchinger), Ender. B. Schneider.