Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

FC RÜTHI: Drei Männer, ein Ziel

Der FC Rüthi möchte sich ins erste Tabellendrittel verbessern. Die neuen Besen sollen es richten: Im Winter hat Rüthi einen neuen Präsidenten und ein neues Trainerduo erhalten.
Mäx Hasler
Abwehrchef Livio Sanseverino und seine Mitspieler haben in der Winterpause drei neue Chefs bekommen. (Bild: Archiv/mäx)

Abwehrchef Livio Sanseverino und seine Mitspieler haben in der Winterpause drei neue Chefs bekommen. (Bild: Archiv/mäx)

FC RÜTHI. Gemäss dem Sprichwort sollen neue Besen besonders gut und gründlich kehren. Wenn das stimmt, stehen die Rüthner nach der Saison mit einer saubereren Weste da als zur Halbzeit. Es gilt auf zwei Baustellen zu kehren, auf denen vor allem Cheftrainer Didi Metzler und sein Assistent Ernst Capol gefordert sind: Die Abwehr und der Angriff des Fanionteams.

Mit zwei Gegentoren pro Spiel kann man in der 3. Liga keine führende Rolle einnehmen. Schon der frühere Meistertrainer Helmut Benthaus (FC Basel, VfB Stuttgart) hat gewusst: «Meister wird, wer die beste Abwehr hat.» Und davon ist Rüthi mit 25 Gegentoren meilenweit entfernt – die ersten Vier der 3. Liga, Gruppe 2, haben zehn oder weniger Tore kassiert. Besserung verspricht zumindest die Rückkehr von Fabian Kobler, der im Herbst wegen der Rekrutenschule gefehlt hat.

Keine stürmischen Zeiten

Die zweite Baustelle befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Feldes: Denn mit nur 17 erzielten Toren kann man auch nicht unbedingt von stürmischen Zeiten auf dem Rheinblick reden. Auch hier schneidet Rüthi gegenüber den Teams, mit dem es sich selbst vergleichen möchte, schlecht ab: Staad schoss zum Beispiel zehn Tore mehr – nur Metzlers bisherige Mannschaft Rheineck und Goldach haben von den vor Rüthi liegenden Teams eine schlechtere Ausbeute. Das sind Fakten, an denen es nichts zu rütteln gibt – aber zu verbessern.

Guter Start ist wichtig

Die neuen Besen an der Seitenlinie haben Besserung versprochen. «Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Vorbereitung war zum Teil sehr zufriedenstellend», sagt Co-Trainer Ernst Capol: «Wichtig ist ein guter Start in die Rückrunde – das wäre, wenn wir in Goldach punkten könnten.»

Die Hauptprobe mit der 1:3-Niederlage gegen das höherklassige Rebstein hat gezeigt, dass Rüthi mithalten kann. Nicht wenige Zuschauer – allerdings vor allem solche aus Rüthi – waren der Meinung dass nicht das schlechtere Team verloren habe. «Wir müssen cleverer werden, dann wenden sich auch die Resultate zum Guten», sagt Capol.

Zuversichtlicher Präsident

Präsident Urs Baumgartner, auch er hat sein Amt in der Winterpause übernommen, ist zuversichtlich, dass die neuen Trainer Wirkung zeigen. «Rangmässig können wir uns vielleicht noch auf den vierten Platz vorarbeiten, was auch unser Ziel ist.» Vor allem erwartet er von den Spielern, dass sie in der Rückrunde starke Spiele abliefern und der Kitt untereinander noch stärker wird: «Wir können unbeschwert aufspielen – und sollten uns entsprechend auch nach vorne orientieren können. Je nach Tabellenlage hoffe und erwarte ich, dass auch junge Spieler Gelegenheit bekommen, ihr Können zu zeigen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.