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FC RÜTHI: Den Meister besiegt und gegen Nachzügler verloren

Die Rückrunde war durchzogen, die eigenen Erwartungen erfüllten die Oberrheintaler nicht.
Yves Solenthaler

Trotz sieben Punkten Rückstand auf Leader Diepoldsau war Rüthi mit dem Vorhaben ins Jahr gestartet, nochmals ins Aufstiegsrennen einzusteigen.

Nach dem Start – drei Niederlagen in vier Spielen gegen Teams der unteren Ranglistenhälfte – drohte Rüthi zur Lachnummer zu werden. Die Mannschaft des neuen Trainers Anto Tomas fand den Rank aber wieder, gewann die nächsten drei Spiele, unter anderem gegen Rebstein und als einzige Mannschaft im Frühjahr gegen den Gruppensieger Besa.

Auf Fehlstart mit Miniserie gegen Topteams reagiert

Diesen Höhenflug konnten die Rüthner aber nicht fortsetzen, am Ende ist Aufsteiger Diepoldsau volle 13 Punkte entfernt. Während der ganzen Saison häufte Rüthi bei zehn Siegen neun Niederlagen an. Dass mehr als der vierte Platz mit beträchtlichem Abstand zur Spitze möglich gewesen wäre, verdeutlicht folgende Statistik: Fünf Niederlagen resultierten gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte: In der Vorrunde gingen die späteren Absteiger Widnau II und Staad gegen Rüthi als Sieger vom Feld, in der Rückrunde waren die bis zuletzt im Abstiegskampf involvierten Rheinecker und Wittenbacher sowie Goldach, das zweitschwächste Team des Frühlings, Bezwinger des Fussballclubs vom Sportplatz Rheinblick. Dafür hat Rüthi in Spielen gegen die Top 3 nur im Vergleich mit Diepoldsau eine negative Bilanz, gegen Besa blieb man gar unbesiegt.

Trainer Tomas hat die Ursache des Übels erkannt, in der nächsten Saison ist er gefordert, ein probates Mittel dagegen zu finden: «Unser Problem ge­-gen die angeblich schwächeren Mannschaften liegt im Kopf.» Die Spieler neigen zu Unkonzentriertheiten, wenn sie ihrer Sache zu sicher sind.

Tomas hat mit 16 Punkten aus elf Spielen dieselbe Ausbeute erzielt wie sein Vorgänger Didi Metzler in zehn Spielen. Das Mehrspiel fand auswärts gegen den Aufsteiger statt, weshalb dieser Vergleich als Unentschieden zu interpretieren ist.

Die Defensive hält nicht, was die Offensive verspricht

Das Grundproblem der Mannschaft ist, dass sie nicht ausgeglichen besetzt ist: Die Defensive hält nicht, was die Offensive verspricht. Zwar konnte der neue Trainer hier eine leichte Verbesserung erzielen, 20 Gegentore in der Rückrunde stellen zwar keinen brillanten, aber doch einen passablen Wert dar.

Um vorne mitmischen zu können, muss Rüthi die Defensive aufwerten, im Angriff ist es mit zwei Stürmern (Allgäuer, Sanseverino) in den Top 5 der Rheintaler Torschützenliste ausreichend besetzt.

Yves Solenthaler

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