Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

FC RHEINECK: Eitel Sonnenschein

Letzte Saison noch in Abstiegsgefahr – jetzt auf dem ersten Platz. Das kaum veränderte Team von der Stapfenwis hat eine erstaunliche Verwandlung vollzogen.
Gerhard Huber
Der FC Rheineck mit Taras Zinko (rechts) hat sich an die Spitze gespielt. (Bild: Ulrike Huber)

Der FC Rheineck mit Taras Zinko (rechts) hat sich an die Spitze gespielt. (Bild: Ulrike Huber)

Gerhard Huber

Sportchef und Mittelfeldspieler Michael Hausmann kann es fast selbst nicht glauben: «Es hat uns wohl niemand als Wintermeister erwartet.»

Tatsächlich: Nach den durchwachsenen vergangenen Jahren und der letzten Saison voller Probleme, Niederlagen in der Nachspielzeit, Trainerwechsel und Undiszipliniertheiten hätte keiner die Rheinecker zuvorderst erwartet.

Das Gefühl auskosten, an der Spitze zu stehen

«Wir müssen uns bei unserem Trainerduo Elia Marino mit seinem Co Stefano de Abreu bedanken», streut Hausmann den Verantwortlichen für die erfolg­reiche Vorrunde Rosen, «ihnen haben wir die Fitness und die geistige Einstellung zu verdanken, bis zum Schluss zu kämpfen und Spiele noch umzubiegen.»

Die Spieler wollen weiterhin das Gefühl auskosten, an der Tabellenspitze zu stehen. Sie haben das Selbstbewusstsein festzustellen, dass man genug Qualität habe, um vorne mitzuspielen. Ob es zum Aufstieg reicht, müsse man noch sehen.

Dass Rheineck spielerisch und läuferisch grösseres Potenzial besitzt als im Mittelfeld der 3. Liga zu spielen, war schon früher phasenweise erkennbar. Aber nie für längere Zeit.

Das hat sich mit Trainer Elia Marino geändert. Auf einmal spielt Rheineck wie aus einem Guss, gelingen die Kombinationen, ist es reif und abgeklärt genug, um sich nicht in ständigen Diskussionen mit den Gegenspielern und dem Schiedsrichter zu verlieren. Auf einmal steht die Verteidigung stabil und kassiert mit nur zwölf Gegentoren die wenigsten Treffer der Liga. Wie heisst es doch: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt die Meisterschaft.

Nur zwei Spiele mussten die Rheinecker im Herbst verloren geben: Gleich den zweiten Match zu Hause gegen den FC Besa, was wohl einen psychologischen Grund hatte, denn damals glaubte jedermann, dass Besa der grosse Ligafavorit sei.

Nur zwei Niederlagen in der Vorrunde

Und letzten Sonntag gab es die Heimniederlage gegen Rebstein. Was aber wohl daran lag, dass – wie auch Präsident René Sutter bekräftigte – seit der Fixierung des Überwinterns an der Tabellenspitze im vorletzten Match in Uznach «die Luft draussen» war. Im Winter sind derzeit weder Zu- noch Abgänge geplant. Sportchef Hausmann sagt: «Wer kommen will, unsere Prinzipien akzeptiert und eine Verstärkung ist, ist uns willkommen. Aber wir werden kein Geld in die Hand nehmen.»

Vor einer hoffentlich erfolgreichen Rückrunde geht es Anfang März mit 20(!) Spielern in das Trainingslager in Kroatien.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.