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FC RHEINECK: Den schlechten Herbst noch korrigieren können

Mit guten Leistungen in der Rückrunde kletterte die Stapfenwis-Elf auf den siebten Platz.
Gerhard Huber

Es war eine holprige Saison auf der Stapfenwis. Im Herbst wollte dem FC Rheineck, damals unter Trainer Pascal Frommenwiler, nichts gelingen. Haufenweise gelbe Karten, viele verletzungsbedingte Absenzen, immer wieder entscheidende Gegentore in den letzten Minuten. Resultat zur Winterpause? Zehnter Platz und nur zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Trainer überwarf sich mit einigen Spielern

Aber wie sagte Frommenwiler damals ganz richtig? «Abgerechnet wird am Ende. Wenn unsere Leute endlich das zeigen, was sie können, werden wir mit Sicherheit mehr Punkte einsammeln.»

Die Richtigkeit seiner Prophezeiung konnte Frommenwiler selbst nicht mehr als verant­wortlicher Übungsleiter erleben. Denn im Trainingslager, unmittelbar vor Rückrundenbeginn, kam es zum Zerwürfnis mit einigen Spielern, die die akkurate und arbeitsintensive Vorstellung Frommenwilers vom Fussball nicht teilten.

In vorbildlich sauberer und freundschaftlicher Vorgehensweise trennten sich Vereinsführung und Trainer. Aber zum ungünstigsten Zeitpunkt: Nur eine Woche vor dem Rückrundenauftakt in Teufen, der prompt mit 1:4 verloren ging. Dann kam noch die 3:5-Heimniederlage gegen den späteren klaren Absteiger FC Staad.

Doch der neu bestellte Trainer Elia Marino, bisher Nachwuchscoach beim FC Rheineck, leistete ganze Arbeit. Und seit dem Auswärtssieg beim damaligen Noch-Aufstiegsaspiranten FC Rüthi ging es aufwärts.

Das restliche Programm wurde mit nur noch zwei Nieder­lagen, zwei Unentschieden und vier Siegen so gestaltet, wie man sich eigentlich die ganze Saison vorgestellt hatte. Im Gegensatz zur Vorrunde sah man eine fair spielende Stapfenwis-Truppe, die sich nicht mehr ständig mit vermeintlich falschen Schiedsrichterentscheidungen befasste und reklamierend um Karten bettelte. Die sich nicht nur mit sich selbst und den eigenen Emotionen befasste, sondern wieder zeigte, dass sie gut Fussball spielen kann und vom spielerischen Potenzial ins erste Tabellendrittel gehört.

Am Schluss von Wittenbach in Bedrängnis gebracht

Dass Rheineck gegen Saisonschluss noch einmal in Abstiegsgefahr geriet, war dem auf einmal überzeugend aufspielenden und schon als Absteiger gehandelten FC Wittenbach zu verdanken, der in der zweiten Hälfte der Rückrunde unerwartet Punkt um Punkt erspielte. Doch diese Abstiegsgefahr wurde mit zuletzt drei Siegen aus vier Spielen souverän gekontert. Resultat der Bemühungen war der siebte Platz.

Gerhard Huber

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