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FC REBSTEIN: Top 5 oder etwas mehr?

Die Polverino-Elf ist an der Tabellenspitze zwischen den anderen beiden Rheintaler FCR eingeklemmt. Sein Ziel ändert er deshalb aber nicht – vorerst.
Remo Zollinger
Philip Baumgartner überraschte in der Hinrunde viele: Dem Rebsteiner Stürmer gelangen acht Tore. Auch beim denkwürdigen 6:4 gegen Teufen reihte er sich in die Torschützenliste ein. (Bild: Archiv/Remo Zollinger)

Philip Baumgartner überraschte in der Hinrunde viele: Dem Rebsteiner Stürmer gelangen acht Tore. Auch beim denkwürdigen 6:4 gegen Teufen reihte er sich in die Torschützenliste ein. (Bild: Archiv/Remo Zollinger)

Remo Zollinger

Als der neue Trainer Daniele Polverino einen Rang unter den ersten fünf als Ziel formulierte, rümpften in Rebstein nicht wenige die Nase. Etwas mehr dürfte es dann schon gern sein, dachten sie. Und glaubten, die Zielformulierung des Liechtensteiners sei auch ein wenig aus Selbstschutz geschehen. Dann kam die Hinrunde – und mit ihr die Gewissheit, dass das vorgegebene Ziel primär ein Mindestziel ist.

Rebstein hat sich in der Fünfergruppe an der Spitze etabliert, ist erster Rheineck-Verfolger und hat einige bemerkenswerte Spiele gezeigt. Besonders das 6:4 gegen Teufen, nach 0:4-Rückstand, ist den Grün-Weissen in Erinnerung geblieben.

Die Zielformulierung bleibt ein gewisser Gummi

An der Vorgabe schraubt Pol­verino nicht. «Wenn wir die Top 5 nicht erreichen, haben wir unser Ziel verpasst», sagt er, und tönt genau gleich wie im Sommer. Dann fügt er an: «Wenn es drei, vier Runden vor Schluss noch so aussieht wie jetzt, müssen wir alles versuchen.» Jetzt, das heisst: Rebstein hat zwei Punkte weniger als der Leader und einen mehr als Rüthi. Dahinter folgen, weiter in Einerabständen, Besa und Appenzell.

Besonders mit Besa rechnet Rebsteins Trainer in der Rückrunde. Die Albaner aus St. Gallen haben sich nach schwachem Saisonstart gefangen, sich geschickt verstärkt und profitieren auch etwas von der Ausgeglichenheit an der Spitze. Es ist eng vorne, die direkten Duelle stehen meistens auf des Messers Schneide. Hier kommt Rebsteins grösste Stärke ins Spiel: Das Kollektiv. «Rebstein kann nur mit seinen eigenen Tugenden Erfolg haben», sagt der Trainer. Rebstein habe nicht die Spieler, die eine Partie dank ihrer Technik allein entscheiden können. Das funktioniere nur gemeinsam. Und es funktioniert.

Spricht der Trainer von seinem Team, gibt es fast nur nette Worte. Besonders den Teamgeist hebt er gerne hervor. Dieser habe aber auch eine negative Seite: Dem Team fehlt eine Leaderfigur. «Bei uns gibt es keinen, der mal die Mannschaft wachrüttelt, wenn es ihr nicht läuft», sagt der Trainer. Und: «Wir sind viel zu lieb.» Er meint damit nicht die Fairplay-Statistik der 3. Liga, Gruppe 2, in der Rebstein mit 20 Punkten am wenigsten hat.

Kein grosser Fisch, dafür aber viel Konstanz

In der Winterpause war es beim FCR ruhig, Abgänge gab es keine, der einzige Zuzug ist Luca Kuster (von Diepoldsau). Beinahe wäre mit Manuel Fisch ein zweiter Diepoldsauer nach Rebstein gekommen, der Wechsel zerschlug sich aber wegen beruflicher Verpflichtungen des Routiniers.

Daniele Polverino hätte eine Figur wie Fisch wohl gerne in seiner Mannschaft gewusst. Er kann aber auch ohne ihn leben. Wenn er sagt «wir haben jetzt ein System drin, verstehen und ergänzen uns gut», meint er auch, dass die Kennenlernphase zu Beginn der Saison doch nicht ganz ohne war. Das zeigten auch die immer verschiedenen Aufstellungen.

Nun hat der Trainer seine Stammachse gefunden, mit ihr nimmt er die Rückrunde in Angriff. In dieser trifft Rebstein zuerst auswärts auf Speicher, ehe drei Heimspiele gegen Appenzell, Triesenberg und Uznach folgen. Sie werden richtungsweisend sein, ob es bei den Top 5 als Ziel bleibt oder es doch etwas mehr sein wird.

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