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FC REBSTEIN: «Der dritte Platz gibt Selbstvertrauen»

Erster Diepoldsau-Verfolger, aber nichts mit dem Aufstieg zu tun. Die Birkenauer sind zufrieden.
Remo Zollinger

Ein Jahr nach dem Abstieg in die 3. Liga steht Rebstein auf dem dritten Rang, eingeklemmt zwischen Aufsteiger Diepoldsau und Rüthi. Den Podestplatz sicherte sich Rebstein mit einem Sieg im letzten Spiel. Es hätte ihn zwar nicht gebraucht, in der Schluss­abrechnung macht er sich aber trotzdem gut: Elf Siegen stehen so bei drei Remis acht Niederlagen gegenüber. Eine positive Bilanz.

Der Neuanfang ist noch nicht abgeschlossen

Präsident Hasa Steiner misst dem Sieg eine grosse Bedeutung bei. «Der letzte Eindruck ist immer der, der am längsten bleibt, bis die neue Saison beginnt», sagt er. Dem schliesst sich der scheidende Trainer Andy Giger an: «Der dritte Rang gibt Selbstvertrauen und Motivation für die Zukunft. Und er entschädigt für das grosse Engagement, das die Spieler während der Saison gebracht haben.»

Giger stand vor einer Herkulesaufgabe. Schon lange hatte es nicht mehr so viele Spielerwechsel gegeben, fast alle Routiniers verliessen den Verein. Der Neuanfang ist bis jetzt nicht ganz abgeschlossen, wie Giger sagt.

Dass die Trainingsleistungen im Spiel nicht immer umgesetzt würden, liege auch daran, dass Rebstein mit einer jungen Mannschaft gespielt habe. Besonders in der Abwehr – sie entpuppte sich als Prunkstück – war kaum ein Spieler über 20 Jahre alt. Abge­sehen von Sascha Haltiner, dem Captain, der mit 25 Jahren einer der routiniertesten Spieler ist.

«In der Mannschaft ist eine gesunde Hierarchie entstanden», sagt Giger. Er sei ihm wichtig, seinem Nachfolger Daniele Polve­rino eine Mannschaft zu hinterlassen, die die Rebsteiner Mentalität lebt. «Beim FC Rebstein taucht man in eine besondere Fussballwelt ein», sagt Giger, der die Birkenau nach dreieinhalb Jahren verlässt.

Im Angriff ist noch einige Luft nach oben

Giger übergibt seinem Nachfolger ein Team mit Potenzial. Aber auch mit Luft nach oben. Dem FCR ist es nicht oft gelungen, ein Spiel von A bis Z zu dominieren. Dieses Manko ist seit Jahren festzustellen. Vor einigen Jahren verglichen wir Rebstein daher mit der Schweizer Nati, der es gegen schwächere Gegner nie gelingt, das Spiel zu bestimmen.

Dazu kommt, dass Rebsteins Angriff in der letzten Saison nur knapp genügend war. Weil die Abwehr die zweitbeste der Liga war, fällt dies nicht ins Gewicht – allerdings haben neun Teams mehr Tore erzielt als der FCR, dem ein Knipser fehlte. In der Rückrunde wurde dies etwas besser: Klainti Tsalekou schoss sechs Tore und Roberto Reho war fünfmal erfolgreich. Allerdings wird er in den ersten vier Spielen der neuen Saison gesperrt fehlen.

Remo Zollinger

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