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FC MONTLINGEN: Schwierige Situation mit Lichtblicken

Eine schwierige Saison wurde erwartet, der elfte Rang zur Halbzeit bestätigt diese Vorhersage.
Dominik Sieber

Montlingen befindet sich auf einem Abstiegsplatz, allerdings punktgleich mit Mels, das den rettenden zehnten Rang belegt.

«In der Rückrunde hat der Ligaerhalt Priorität im Verein», sagt Präsident Patrick Zäch. Er streicht aber das Positive heraus: Die Oberrheintaler haben es noch selbst in der Hand, sich aus der ungemütlichen Abstiegszone zu entfernen.

Starker Beginn und ein Trainerrücktritt

Dabei hat alles optimal begonnen: Die ersten beiden Ligapartien gegen Mels und Diepoldsau wurden gewonnen. Anschliessend kam aber der Einbruch: «Nach der unglücklichen Niederlage gegen Vaduz und der Auswärtspleite in Ruggell war der Wurm drin», sagt Zäch. Es folgten emotionslose Auftritte wie gegen Au-Berneck oder Rapperswil. Der FCM liess viele offene Fragen zurück.

Vier Runden vor der Win­terpause und nach der fünften Liganiederlage am Stück trat Trainer Mirco Castrovinci zurück. Das Interims-Duo Urban Wüst und Häbi Kühne schaffte es, abgesehen vom Spiel in St. Margrethen, dem Team wieder Leben einzuhauchen. So kamen noch vier Punkte dazu. Vor allem die erste Halbzeit gegen Altstätten und die zweiten 45 Minuten gegen Weesen haben gezeigt, dass für Monltingen auch mit schmalem Kader mehr möglich gewesen wäre.

Der Cup als Highlight in der ersten Saisonhälfte

«Das schmale Kader und auch die etwas fehlende Qualität in der Breite haben uns wichtige Punkte gekostet», sagt ein selbstkritischer Präsident. Mit 31 Gegen­toren ist Montlingen zusammen mit Diepoldsau die Nummer eins in dieser Statistik, und auch bei den erzielten Toren steht es um den FCM nicht besser.

Dies werden Punkte sein, die ein neuer Trainer verbessern muss: «Wir sind optimistisch, mit einem neuen Trainer sowie punktuellen Kadermutationen die Liga halten zu können». Den neuen Cheftrainer wollen die Oberrheintaler in den kommenden Tagen bekannt geben. Es wird aber keine leichte Aufgabe. Weil die Liga stark ist, wird für den FCM jede Partie in der Rückrunde ein Endspiel sein.

Freuen darf sich der neue Mann an der Seitenlinie aber auf ein Cupspiel. Dies ist nämlich der erfreulichste Teil des Montlinger Herbsts: Die Oberrheintaler qualifizierten sich dank Siegen gegen drei Viertligisten und dem sensationellen Sieg gegen Weesen für den Viertelfinal der Cup-Vorrunde. Wie zuletzt 2009, als sich Montlingen für den Schweizer Cup qualifizierte.

Dominik Sieber

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