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FC MONTLINGEN: Punktlandung im Mittelfeld

Die Kolbensteiner beenden die Saison auf dem sechsten Rang und haben ihr Saisonziel souverän erreicht.

Die Montlinger Vereinsleitung gab vor dem Saisonstart einen gesicherten Mittelfeldplatz als Zielvorgabe bekannt. Wenn dieses Ziel auf eine Rangierung abgewälzt werden muss, würde wohl eine Rangierung zwischen Rang fünf und acht entstehen. Mit dem sechsten Platz in der Endabrechnung haben die Oberrheintaler somit eine Punktladung geschafft.

Auf den ersten Blick war es eine ruhige und souveräne Saison der Montlinger, doch mit dem Trainerwechsel im Winter von Jürgen Maccani zu Mirco Castrovinci und den gewichtigen Abgängen, hat sich einiges verändert. Dies war aber ein bewusster Entscheid der Vereinsleitung. «Wir wollten einen neuen Weg einschlagen, und dies ist uns bis anhin gelungen. Wir sind mit der abgelaufenen Spielzeit sehr zufrieden», sagt FCM-Präsident Patrick Zäch.

Montlingen stellt nach Weesen die beste Defensive

Etwas ist aber sowohl in der Vorrunde, in der die Kolbensteiner 20 Punkte holten, wie auch in der Rückrunde mit 13 Zählern identisch geblieben: Die starke Defensive des Teams. Der Verein erhielt nach Weesen zusammen mit Aufsteiger Buchs die wenigsten Gegentore. Dies ist zum einen auf die starken Torhüter im Team zurückzuführen – Im Herbst Daniel Erlacher und im Frühling Neuzugang Samuel Lüchinger – aber auch auf die starke Hintermannschaft der Rot-Weissen.

Der Aufsteiger des Jahres dürfte wohl Dominic Gächter sein. Der Innenverteidiger wurde zum Abwehrchef und zeigte äusserst starke und konstante Leistungen. An seiner Seite konnte sich auch der junge Stefan Jokiel gut entwickeln. Auch in der kommenden Saison wird der FCM wohl eine der besten Defensiven der Liga stellen, zumal alle aktuellen Kaderspieler dem Verein erhalten bleiben und mit Murat Demirats ein erfahrener defensiver Mittelfeldspieler auf den Kolbenstein zurückkehrt.

Problemzone in Montlingen bleibt die Offensive

Die Problemzone war allen voran in der Rückrunde die Offensive. Neben Marko Zdravkovic – der sechs Spiele ausfiel im Frühling –hatte das Team keinen Vollblutstürmer im Kader, der als zuverlässiger Torschütze galt. Dass ein solcher Stürmer fehlt, war vor allem in der Startphase der Rückrunde ersichtlich, als das Team in den ersten drei Runden nur ein mickriges Tor schoss. Aber auch in Spielen wie gegen Buchs und Vaduz II war die mangelhafte Offensive ausschlaggebend, dass keine Punkte eingefahren werden konnten. Hier dürften die Verantwortlichen auf dem Kolbenstein wohl nachbessern müssen, da Marko Zdravkovic den Verein verlässt.

Nur 1,18 Punkte pro Spiel in der Rückrunde

Der Verein hat auch noch ein weiteres Warnsignal erhalten, denn ein Punkteschnitt wie in der zweiten Saisonhälfte von 1,18 sind kein grosser Vorsprung auf einen potenziellen Absteiger. Zumal in den vergangenen Jahren regelmässig Mannschaften abgestiegen sind, die 21 bis 26 Punkte auf dem Konto hatten.

«Wir wissen, worauf wir den Fokus in der Planung setzen müssen, ohne vom eingeschlagenen Weg abzukommen», sagt Patrick Zäch, «das Ziel bleibt auch in den kommenden Jahren, die Ligazugehörigkeit zu halten, und dem sehe ich positiv entgegen.»

Dominik Sieber

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