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FC HEIDEN: Vom Fast-Absteiger zum Spitzenreiter

Die Vorderländer haben sich mit dem neuen Trainer Emilio Knecht auf erstaunliche Weise entwickelt.

Bei 4.-Ligist Heiden läuft es zurzeit sportlich rund. Nach der von Abstiegssorgen geprägten letzten Saison kürten sich die Gerbe- Kicker mit 27 von 30 möglichen Punkten zum Wintermeister.

Auch wenn es für Aussenstehende überraschend erscheint – die Vorderländer bringen endlich ihr Potenzial konstant auf den Platz. Dies ist auch ein Verdienst von Trainer Emilio Knecht, der seit dieser Saison auf der Gerbe wirkt.

Trainer und Team haben rasch zusammengefunden

«Wenn der Erfolg da ist, ist vieles einfacher», sagt Heidens Trainer. Die Basis dazu wurde in der Vorbereitung gelegt, in der der Funke vom Trainer zur Mannschaft schnell übergesprungen ist.

Sowohl im taktischen als auch im mentalen Bereich brachte Knecht seine Erfahrung ein und erlebte dabei eine motivier­te und lernwillige Mannschaft. «Vom Potenzial war ich von Anfang an überzeugt. Nach den zwei Spielen, die ich im Frühling ge­sehen habe, war für mich klar: Diese Mannschaft, in der einige Spieler die Anlagen für höhere Aufgaben besitzen, gehört unter die ersten Drei», sagt Knecht.

Überrascht vom Erreichten sei er daher nicht, auch wenn ein solcher Lauf – die Vorderländer gewannen neun Spiele in Serie – nicht als Selbstverständlichkeit abgetan werden darf. In den meisten Partien agierte Heiden überlegen – und in den engeren Begegnungen wie gegen Bühler oder Montlingen II erkämpfte sich die Gerbe-Elf mit viel Leidenschaft das nötige Wettkampfglück.

Auch wenn die Vorrunde mit einer Auswärtsniederlage in Appenzell endete, wurde das erste (Teil-)Ziel bereits erreicht. Nach den Turbulenzen der letzten Saison gab Heidens Vereinsleitung im Sommer primär eine Spielzeit ohne Abstiegskampf vor.

Peilt Heiden nun den Aufstieg an?

Unterdessen hat sich die Ausgangslage verändert. Zusammen mit den Reserven des FC Widnau gilt Heiden nun als heisser Anwärter auf den Aufstieg in die 3. Liga. Von der Promotion sprechen mag Knecht freilich nicht, doch er gibt zu, dass seine Equipe Gefallen am Erfolg gefunden hat. Seine Devise lautet: «Möglichst lange oben zu bleiben.»

Die passenden Komponenten dazu haben sie in Heiden bei­sammen. Ein harmonisches Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer, sportlicher Erfolg, gepaart mit der nötigen Demut. Keine schlechten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Rei­- se. Wohin diese am Schluss führt, wird sich in der Rückrunde zeigen.

Lukas Alder

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